Tuk Tuk 

Thailands eigentümliches 

Verkehrsmittel

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Anfang der 1950iger Jahre wurden die ersten Tuk-Tuk´s aus Japan importiert. Es waren 3 rädrige Fahrzeuge. In den 1960iger Jahren wurden die ersten Fahrzeuge in Lizenz gebaut. Der Name wurde Tuk Tuk wurde von Thais & Touristen gleichermaßen den Motorgeräuschen abgeleitet. Die Tuk Tuks sind aus Thailand nicht wegzudenken. Sie haben Kultstatus - nun weltweit. Es gibt Tuk-Tuk Rallyes, umgebaut als Essenstände, Bau- und Transportfahrzeuge, Polizei-Tuk-Tuk´s und Gebrauchtwagenhändler. Liebhaberstücke finden sich in aller Welt, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Noch heute ist die Tuk Tuk-Nutzung nicht unbedingt eine komfortable Fortbewegung. In vielen Urlaubsgebieten oder in thailändischen Städten gibt es diverse Modelle der Tuk Tuks. Am bekanntesten sind die vierrädrigen, meist roten Suzuki-Modelle. Von den dreirädrigen älteren Modelle fahren noch viele in Bangkok und Chiang Mai.

Vierrädrige Tuk Tuks sind die häufigste Variante in den Urlaubsgebieten. Die alten dreirädrigen Tuk Tuks werden noch in Bangkok und Chiang Mai eingesetzt.

In manchen Urlaubsgebieten sind die Tuk-Tuks Hauptverkehrsmittel für Touristen. Auf den beiden großen Touristeninseln Phuket und Samui verkehren Tausende. Der Konkurrenzkampf der Tuk-Tuk Taxifahrer ist groß. Die von den Behörden vergebenen Lizenzen sind so zahlreich, dass ein gutes Auskommen der Besitzer und Fahrer oft nicht gewährleistet ist. Die lokalen Tuk-Tuk-Organisationen, so z.B. auf Phuket, haben Power. Als einmal die Lizenzgebühren angehoben werden sollten, legten die protestierenden Fahrer den ganzen Stadtverkehr lahm. Unter Einheimischen spricht man auch von der Tuk-Tuk-Maffia. Nicht nur wegen der vielen Touristenbeschwerden wegen überhöhter Fahrpreisforderungen, wurden die Tuk-Tuks - fast überall - mit Taxinummern versehen. Dies sollte einen besseren Service bringen und den Fahrgast Beschwerden ermöglichen. Tipp: Erkundigen Sie sich vorher bei Einheimischen über die lokalen Tuk-Tuk-Tarife!

Als Hotel- oder Golfcars werden Tuk Tuks aufgrund der schwachen Motorisierung genutzt. Auf Phuket findet man eine neue Tuk Tuk-Variante, die Motorbike-Rickshaw.

Von nur wenigen Ausnahmen abgesehen, fahren Tuk-Tuks ohne Taxameter. Wer als Tourist die lokalen Tarife nicht kennt, zahlt in der Regel einen höheren Fahrpreis. Ein wenig Verständnis kann den "unterbezahlten" Chauffeuren entgegen gebracht werden. Aber selbst dem Kenner der wahren Fahrpreise - die von den lokalen Tourismusbehörden veröffentlicht werden - ist damit wenig geholfen. Die Forderungen der Tuk-Tuk-Fahrer liegen immer darüber. Die Fahrpreise sind Verhandlungssache. In Phuket City gibt es innerhalb der City feste Tarife. Wer aber nach dem Fahrpreis fragt, bekommt fast immer einen falschen, höheren Tarif genannt. Zahlt der "Ausländer" nur den eigentlich festgelegten und öffentlich publizierten Tarif, reagieren die Fahrer manchmal frech bis bös. Es bleibt dem Fahrgast nur, den Fahrpreis vorher Auszuhandeln. In einigen Urlaubsregionen sind die Tuk-Tuk-Fahrpreise nicht oder kaum spürbar preiswerter als die Fahrpreise der Taxis, die mit einem Taxameter ausgestattet sind. Die bieten deutlich mehr Sicherheit und einen klimatisierten Fahrgastraum.

Neben modernen, schnellen Polizeifahrzeugen gibt es auch die Tuk-Tuk-Sparvariante. Der Billigdiscounter "Carrefour" wirbt mit dem Low-cost-Image der Tuk-Tuks.

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