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Mit
dem Fahrzeug in Thailand unterwegs
Ein Brite
steigt ins Auto und fühlt sich zuhause. Ein
"Festlandseuropäer" geht selbst nach den ersten Fahrerlebnissen
in Thailand noch an die Beifahrertür um sich
hinters Steuer zu setzen. Es ist für viele nicht ganz einfach sich, an den Linksverkehr zu gewöhnen. Doch wer
in Thailand und seinen Touristengebieten sich ein KFZ mietet, der kann die ganze Vielfalt der
touristischen Attraktionen Nutzen und Erleben. Schon deshalb ist einem
geübten und sicheren Fahrer eine Anmietung zu empfehlen.
Die
günstigsten Fahrzeuge sind die Jeeps. Hunderte kleiner, meist schon
sehr in die Jahre gekommener Suzuki-Jeeps vom Typ Caribian &
Sportiv werden von unzählbaren
Vermietstationen offeriert. Überall in Südthailand. Auf Phuket, auf
Samui, in den Provinzen Krabi, Chiang Mai und Pattaya. Einfach überall, wo es Tourismus
gibt, werden relativ günstig Fahrzeuge angeboten. Die
Preise differieren je nach Urlaubsgebiet. Auf Koh Lanta, wo die Straßen
zum Grossteil noch einer Buckelpiste entsprechen ist es sehr teuer.
In Phuket City ist die Fahrzeugmiete deutlich günstiger als z.B. in Krabi
an der Ao Nang Bucht. Viersitzige Limousinen kosten etwas mehr.
Kleinwagen sind zwischenzeitlich auch recht preiswert. Vermietet werden
fast ausschließlich Japanische Modelle (siehe: Autovermietungen). Der
Thai fährt allerdings mehrheitlich einen "Pickup". Diese Fahrzeuge werden auch
geschäftlich genutzt und deshalb steuerbegünstigt, preiswerter beim Kauf
und robust auch für die schlechtern Nebenstrecken. Der Anteil der
Pickups am Gesamt-Fahrzeugbestand in Thailand liegt bei gut 40%.
Die Zeit der so beliebten und
günstigen Suzuki Caribian Jeeps (4-sitzer), ist allerdings abgelaufen.
Nahezu jeder seriöse Fahrzeugvermieter nimmt diesen Typ nun aus den
Fahrzeugbestand. Seit vielen Jahren werden diese Typen nicht mehr in Thailand
gebaut und verkauft. Selbst bei bester Wartung sind die Fahrzeuge einfach
"fertig". Sogenannte Strandvermieter bieten noch alte, teilweise
funktionseingeschränkte Fahrzeuge an. Wir raten zwischenzeitlich von
Anmietungen dieses Typs ab. Es sei denn, sie bekommen noch ein älteres
gut gewartetes - aber auch gut gechecktes - Fahrzeug.
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Ein Liter Normalbenzin
& Super kostet ca. 30 bis 34 Baht. |
Der
Straßenzustand in Thailands ist auf den größeren Verkehrsstraßen recht gut. Die großen
Nationalstraßen die die Urlaubszentren verbinden, sind oder werden
ständig verbessert. Staus sind außerorts so gut wie unbekannt. Von Phuket nach
Krabi wird die H4 in den nächsten paar Jahren 3-spurig je Richtung
Verlaufen. Einige Teilstücke sind schon fertig gestellt. Phuket - Khao Lak, Krabi - Koh Lanta, Samui - Krabi oder Khao
Lak. Die Verbindungsstraßen sind o.k. Nur wer die Nationalstraßen
verlässt, oder in abgelegenere Gebiete fährt sowie einsame Inselchen
aufsucht, der findet noch Ecken wo der Straßenzustand schlecht ist. Hier
kann schon einmal ein kleines Abenteuer locken. Durch Regenfälle
unterspülte Straßen. Nicht selten teilweise weggebrochene und in den
Abhang gefallene Asphalt-Decken der Pisten. Abenteuerlich
Brückenkonstruktionen aus Holz, die eine Flussüberquerung dann doch
letztlich sicher Ermöglichen. Aber Nachschauen sollte man schon vorher...siehe
Bildergalerie oben.
Das
beliebteste öffentliche Verkehrsmittel der Thais ist und bleibt der Bus. Mit ihm
erreichen die Thais auch sehr weit gelegene Fahrziele recht günstig. Auch
einige Touristen ziehen es vor mit den "Public Bus", dem
öffentlichen Bus, zu reisen. Die Buslinien zwischen den Städten werden
von Privatunternehmern betrieben. Es gibt auf den wichtigsten Linien 2 bis
4 Klassen. Häufig trifft man noch auf Busse, deren Fahrleistungen schon
deutlich in 2stelliger Millionenhöhe liegt. Da es in Thailand keinen TÜV
gibt, werden die alten Dinger immer noch in Schuss gehalten. Tatsächlich
stellen diese Uraltvehikel nicht nur eine Gefahr für die Passagiere dar.
Dazu scheinen die waghalsigen Busfahrer auch noch alles zu tun, um die Gefahr für Leib und
Seele noch zu erhöhen. Obwohl die preiswertesten Überlandbusse in jedem
Kaff anhalten, versuchen diese sogleich die verlorene Zeit wieder herein
zu holen. Diese Busse haben Vorrang. Und wenn der Busfahrer einen PKW in einer Kurve
im Schneckentempo überholt, dann nimmt jeder Autofahrer schnell den Fuss
vom Gaspedal. Wie war das mit dem Klug sein...
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Taxifahrer sind keine
"Waisenknaben" - sie vermitteln alles - auch das
mieseste Hotel, als Geheimtipp ! |
Es
gibt auch recht komfortable Busse, die z.B. von Bangkok in den Süden und
Norden fahren, dafür aber stundenlang unterwegs sind. So sind es von der
Hauptstadt nach Phuket etwa 12 Stunden Fahrzeit, nach Krabi gut 11 Stunden.
Die Preise liegen bei etwa 850 Baht für die klimatisierten Busse mit Toilette und
störenden Fernsehgerät/en. Diese Busse - man nennt sie in Thailand VIP-Busse, legen die weiten Entfernungen meist nachts zurück. Neben den Bussen sorgen die Songtaew für die lokalen
Zubringer-Dienste. Das oben auf dem Bild stehende Nahverkehrsmittel fährt
für 30 Baht pro Person auf Phuket von Patong in die Inselhauptstadt Phuket
City. Mit dem Tuk Tuk (siehe eigene
Seite) kostet die Fahrstrecke schon fast 300 Baht. Einige
Songtaew-Unternehmer bedienen sogar recht weite Strecken. Von Takua Pa in
der Provinz Phang Nga an der H4, einer Kleinstadt mit Bus-Umsteigebahnhof, kann man mit einem Songtaew
sogar sehr preiswert bis nach Khao Lak fahren. Diese Fahrzeuge werden auch
für den Schuldienst und den Transport von Hotelpersonal der
großen Pauschal-Resorts eingesetzt. Ein unverzichtbares Verkehrsmittel
der Massen. Und wenn am Straßenrand jemand Winkt und mit will, dann wird
selbstverständlich angehalten...
Die
Eisenbahn spielt im gesamten Verkehrsaufkommen in Thailands Süden nur
eine untergeordnete Rolle. Es gibt nur eine Strecke, die Bangkok mit dem Süden
des Landes verbindet. Die Gleise führen weiter über Malaysia bis nach
Singapur. Knotenpunkt ist hier die Stadt Surat Thani in der gleichnamigen
Provinz. Hier entsteigen einige Touristen von Bangkok kommend dem Zug und
reisen weiter zu den Inseln in dem Golf von Thailand (Koh Samui etc.). Eine
Weiterreise von Surat Thani nach Phuket ist nicht zu empfehlen..
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Seit es (in Bangkok,
auf Phuket & Samui) Taxameter gibt, machen die Taxifahrer eben mal eine
"Ehrenrunde" mehr mit dem Fahrgast. So bleiben die
Einnahmen auf dem Niveau vor der "technischen Revolution". |
Phuket
und Samui (auf der Ringstraße) lassen sich per Mietwagen hervorragen erkunden. Mit einfachen Straßenkarten
finden sich selbst Unerfahrene gut zurecht. Allerdings sollte der
unsichere oder unerfahrene Mietwagennutzer auf Phuket die Rushhours in Phuket
City (7 - 9 Uhr und 15 - 18 Uhr) meiden. Mittags und den ganzen Abend lang ist
der Verkehr noch normal. Patong
verkommt am frühen Abend zum Verkehrschaos. Dann werden die vielen
Verkaufs-Stände an der Taweewong und Bangla Rd. aufgebaut und mit Waren
versorgt. Teilweise ruht dann der Verkehr im gesamten Straßennetz.
Selbst am späten Abend kurven Tuk-Tuks und andere Fahrzeuge manchmal
schleppend durch die Roads. Weit nach Mitternacht ist dann jeder 2.
Motorbiker zumindest angesäuselt.
Touristen
sollten mehr und mehr auf die Parkverbotszonen achten, weil die Polizei
immer härter durchgreifen muss, da sonst minutenlang der Verkehrsfluss
stockt. Die Strafmethoden auf Phuket in Patong und Phuket City sind schon so
drastisch wie in einigen unseren Großstädte: - Parkkrallen vorhanden.
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"Blechschäden"
Leichtsinniges Parken: Wenn eine
Kokosnuss von einem Gewicht von 2kg Gewicht - bei einem Sturm - auf
das Blechkleid des Jeeps knallt, weiß man entgültig wo man
urlaubt. An ganz normalen Straßen, auf freien Plätzen an den
Bungalows. Vorsicht ist geboten. Koskosnüsse haben schon einige
Menschen erschlagen. Teilweise hängen diese in den Kronen der
Palmen 20m hoch. Die Wucht des Aufpralls ist gewaltig. Und
glauben Sie ja nicht, dass auch nur irgendein Autovermieter
nicht auf eine Selbstbeteiligung drängt.
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oben!

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Vorsicht Tiere !
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Internationalen Führerschein nicht
vergessen!
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