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Die
Koh Surin Inseln (in Thai: อุทยานแห่งชาติหมู่เกาะสุรินทร์)
sind ein fantastisches Insel-Archipel in der
thailändischen Andamansee. Die 2 großen und 3 kleinen Inseln
liegen 60km Luftlinie westlich vom Festland und der Provinz Phang
Nga entfernt. Zu den Similan Inseln (Nr. 9) sind es ca. 85km.
Der Mu Koh
Surin Nationalpark ist bekannt wegen seiner einzigartig
umgebenden Unterwasserwelt für Taucher & Schnorchler. Aber
auch als beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde und Touristen
aus Südthailand. Wer mehr Wert auf Natur als auf Komfort legt,
bzw. legen kann, der sollte mindestens einen Tagestrip in das
Archipel wagen. In
der Regel erreicht man die Inseln per Tagesausflug von den
Urlaubsregionen Khao Lak oder Phuket per organisierter Tour. Gut
und individuell geht es auch über einen kleinen Hafen am Festland in der Provinz
Phang Nga, nördlich von Takua Pa, wo im Ban Hin Lat die Surin
NP-Verwaltung einen Festlandssitz hat. Von hier ist die
Anreise am kürzesten. |
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Koh Surin Nua
(= Nordinsel) und Koh Surin
Tai (= Südinsel) sind die bewohnten Inseln des Archipels. Fast
zeitgleich mit dem Similan Marine Nationalpark wurden auch die
Surin Inseln 1981 und Naturschutz
gestellt. Dieser heißt seit dem Mu Koh Surin National Park.
In der Nebensaison ist der Nationalpark für Besucher
geschlossen, was sich auf Flora & Fauna sehr positiv
auswirkt. Auch das Tauchen ist dann untersagt. Insgesamt umfasst
er eine Fläche von 135 km², wobei die Landfläche nur
etwa 33 km² ausmacht. Koh Surin Nua ist mit 19 km² die etwas
größere der beiden bewohnten Eilande. Koh Surin Tai ist 12km²
groß und beherbergt die meisten der dort ansässig-gemachten
"Seezigeuner". Bei Ebbe kann die nur 150m
breite Wasserstraße zwischen Nua & Tai durchwatet werden.
Nur auf Surin Nua hat der Besucher die Möglichkeit per
Anmeldung zu übernachten. Die Surin Inseln sind kein typisches
Urlaubsgebiet für Touristen oder gar Massentourismus. Die
Anzahl und Qualität des Wohnens ist beschränkt. Was geht und
nicht geht bestimmt die NP-Verwaltung. Thailands. |
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Die
Highlights des Archipels: Mit den südlicher liegenden
Similan-Inseln, den kleinen Inseln südlich von Koh Lanta ( Koh
Rok, Koh Ngai und Muk) und den Inseln im Tarutao Nationalpark
zählen die Surin Inseln zu den besten Tauchrevieren Thailands.
Aus den Surin Inseln gibt es keine Divebase. So bleibt lediglich
die Anfahrt per Liveaboard um die Unterwasserwelt dort
aufzusuchen. An Land und an den Küsten bieten sich für die
Inselbesucher doch reichlich Abwechslung. Ein Besuch bei den
Seenomaden, Rundfahrten zu unbewohnten Traumbuchten mit den
Longtailbooten, das Schnorcheln in den ausgewiesenen Buchten,
das Baden an den wunderschönen weißen Sandstränden, das
Erlebnis Mangroven, das Trekking durch die unberührten
Dschungellandschaften. Einfaches Wohnen in schönster Natur
abseits der Touristenpfade.
Aktivitäten: Wer nicht mit
dem Tauchboot die Inseln besucht, ist auf das Angebot der
NP-Verwaltung angewiesen. Dschungelwanderungen auf kleinen
Pfaden zu anderen Buchten auf Koh Similan Nue sind ein
Erlebnis. Zu sehen gibt es auch Mangrovenwälder und fernab
liegenden, wenn auch nur kleine Höhlen. Es wird allerdings
davor gewarnt, sich ohne Ermächtigung oder Tour-Guide zu weit
vom Camp zu entfernen. Die angebotenen Schnorchel-Gründe um die
Nordinsel lohnen allemal. Schnorchel-Equipment kann auf der
Insel in einem kleinen Shop der NP-Verwaltung ausgeliehen
werden. Ein paar Kanus gibt es neuerdings auch zu mieten. Ein
Muss ist geradezu eine Besuchs- und Ausflugsfahrt mit den
Longtailboot hinüber zum Moken-Village. Die NP-Verwaltung
bietet Fahrten mit den umgebauten Fischerbooten an. Auch Tiere:
Land- und Wasser-Warane bis zu einer Länge von 1 Meter.
Wildschweine. Echsen phyton, sehr selten, die Netzpythons,
Fledermäuse.
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Die Moken: Die Seenomaden der
Surin Inseln (in Thai auch Chao Ley = Meeresbewohner genannt) heissen hier Moken. Die
frühere Freiheit der nicht seßhaften und abwertend auch
Seezigeuner genannten Bevölkerungsgruppe wurde eingeschränkt.
Sie wurden an feste Plätze verwiesen und angesiedelt. Der
Tsunami Ende 2004 zerstörte ihre Behausungen im Norden von Koh
Surin Tai. Dabei gab es kaum Menschenopfer. Die Moken haben den Rückzug
des Meeres erkannt und brachten sich und einige Touristen auf
Anhöhen in Sicherheitvor den Riesenwellen. Eine neue Häusersiedlung entstand in der
Moken Bucht, an
der Ostküste von Surin Tai, die geschützter daliegt. Ausflugsfahrten werden
mit den umgebauten Booten der Moken oder von der NP-Verwaltung
für wenige Baht vom NP-Headquarter aus durchgeführt. Leider erinnert die Seßhaftmachung an den
Leidensweg der australischen Ureinwohner, den Aborigines. Die
Touristen begaffen die Moken teilweise wie Tiere im Zoo. Alkohol
und Glücksspiel sind in die Kultur wohl unvermeidlich
eingezogen. Von den Seenomaden gibt es in Südthailand z.B.
noch kleine Kolonien an der Küste der Provinz Phang Nga, auf Phuket, Koh Lanta und im Tarutao
Nationalpark.

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Saisonzeiten:
Ebenso wie der Similan Marine Nationalpark ist der Surin in der
Nebensaison "eigentlich" geschlosssen. Die See ist in
der sogenannten Greenseason oder Regensaison oft sehr rauh und
die Boote können nicht Fahrplanmäßig verkehren. So wird der
Pendelverkehr bis auf die Versorgung der NP-Verwaltung und dem
Inselbewohnern nur gelegentlich aufrecht erhalten .Während der
generellen Öffnungszeiten von ca. Mitte November bis Anfang Mai
fahren täglich morgens Touristenboote vom Nang Young Pier zur
Hauptinsel. Die beste Reisezeit liegt von Ende November bis
Anfang April. In der Peakseason über die Jahreswende sind die
Bungalows und Zelte oft monatelang vorher ausgebucht.
An Wochenenden wird es immer
voller wegen kurzurlaubenden Thai-Reisegruppen. Zu thailändischen
Feiertagen können ganze Bootsladungen über den Park herfallen.
Am besten bucht man einen Aufenthalt innerhalb der Woche - und
auch nicht über die Jahreswende. Dann sind nämlich die
Bungalows und Campingplätze sämtlich ausgebucht und die
Tagestouristen sind sehr vielzählig.
Übernachtungen:
Nur die NP-Verwaltung bietet einfache Bunaglows und Zelte, bzw.
Zeltplätze an. Die Bungalows liegen im Südzipfel der
Nordinsel, verstreut zur West- und Ostküste.
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Sie sind einfach und nicht immer so sauber, als wären Sie von
einem Hotelbetrieb angeboten. Haben kein Heißwasser und kein
Kühlschrank. Strom gibt es nur bis in den späten Abend. Mit 2000 Baht die Nacht/2
Personen - ohne Frühstück sind diese nicht sehr günstig - aber der Unterhalt
der Anlage so
weit vom Festland kostet viel Mühe und Geld. Das Restaurant
ist
wie das im Similan-NP auf Nr. 4 sehr einfach und Englisch wir nur gerade
ausreichend gesprochen und verstanden. Die Speisekarte ist mehr
Thai als westlich.
Auch die Bedinung funktioniert nicht wie üblich. Das Restaurant
nennt sich selbst "Co op"-Restaurant, was auf einen
gewissen Selbstservice beinhaltet. Die beiden Zeltplätze, am Headquarter und in der sehr ruhigen
Mai Ngam Bucht sind im ordentlichen Zustand. Die sanitären
Anlagen im ausreichenden Zustand. Buchungen direkt an den NP
bedürfen einer Vorlaufzeit von 2 Monaten und die Überweisung
des Betrags im voraus per teurer Banküberweisung an das Konto
der NP-Verwaltung in Thailand. Besser ist es, eine Tour bei
einem Veranstalter vor Ort zu buchen.
Homepage
des "Mu Koh Surin National Park"
Adresse im
Hafen von Ban Hin Lat (
Khuraburi-Port):
Mu Koh
Surin National Park
Khura Sub-district, Amphur Khuraburi
Phangnga Thailand 82150
Tel. (0066)-0-7647 2145, (0066)-0-7647 2146,Fax (0066)-0-7647 2147. Oder,
e-Mail: an
Mu Koh Surin Nationalpark.
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Tauchen: Die bekanntesten
Tauchspots: um Koh Ree (bis ca. 23m, Barrakudas, Thunfische, Makrelen,
verschiedenste Schildkrötenarten), am Hin Rap (bis ca. 24m, Walhaie, Mantas, Korallen,
Schildkröten), um Ao Mai Ngam (bis ca. 16m, Garnelen, Schildkröten, Rochen),
um Koh Pachumba (bis ca. 23m, Weichkorallen, Riffhaie,
Schnapper, Barrakudas, Thunfische), am Breaker Reef (bis ca.
24m, beschädigte Korallen, starke
Strömungen), um Hin Gong (bis ca. 20m, Weichkorallen, Steinkorallen,
Riesenmuscheln), am Marshall Reef (bis ca. 22m, beschädigte Korallen),
am Turtle Ledge (bis 19m, Geweihkorallen, Schildkröten,
Anemonen, Papageifische), um Koh Turinla (bis ca. 27m, Riffbarsche, Geweihkorallen,
Lippfische, Garnelen, Muränen). Die
Fähren: Die größeren Passagierfähren kosten für die
Hin- und Rückfahrt 1200 Baht p.P. Wegen der fast insgesamt fast
6 Stunden Seefahrt ist ein Tagesausflug mit einem Slowboot nicht
zu empfehlen. Die Aufenthaltdauer beträgt dann nur knapp 3
Stunden auf Surin. Speedboote, mit einer Fahrzeit von ca. 80
Min. kosten ca. 1700 Baht pro Person. |
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Bitte
Beachten ! Auf Surin kann kein Geld getauscht werden, es
gibt keine Schließfächer für Wertsachen. Das kalkulierte
Budget für einen Urlaubstrip auf Koh Surin sollte großzügig
kalkuliert werden. Aber keine größeren Geldbeträge
mitgenommen werden. Mitgeführt werden sollte eine oder mehrere
Taschenlampe/n mit langhaltenden Batterien oder entsprechende
neue Technik. Kerzen. Immer hilfreich ein Schweizer Messer.
Rucksack mit Trinkflasche zum Abfüllen von Trinkwasser
(Umweltschutz). Festes Schuhwerk und lange Hosen, ggf.
Plasitkschuhe für Korallenbänke und Korallenschrott am Strand.
Papiertaschentücher oder eine Küchenrolle - nicht im Kiosk
erhältlich. Sonnenschutzmittel. Nur zweckmäßige
Kleidung.
Thai National
Park Fee/Eintrittsgelder Nationalpark: Die staatliche
Behörde wechselt gern die Tarife: Früher einmal 200 Baht, dann
die Verdopplung auf 400 Baht p.P. Ende 2007 wieder eine
Reduzierung auf 200 Baht. Zumindest für die Mehrzahl der
thailändischen Nationalparks.
Wir haben in Südthailand ein Vielzahl von Parks im www.suedthailand.info
beschreiben. Sollte Sie sicher gehen, checken Sie bitte die
Webseite der NP-Verwaltung...wenn denn der Betrag überhaupt angegeben ist.
Der Eintrittspreis mit 1 Woche Gültigkeit beträgt für den
Surin NP und Similan NP weiterhin 400 Baht p.P.. |
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Die
Anreise zum Mu Koh Surin Nationalpark ist zeitaufwendig. Von
Phuket und
Khao Lak starten die Tauchboote, die i.d.R. die Koh
Surins mit auf dem Plan haben. Auch gibt es von Khao Lak,
dem Hafen Tap Lamu Speedboote, die gelegentlich Kombinationen
vorbei an den Simailans zu den nördlicher liegenden Koh
Surin´s anbieten. Natürlich auch von dort via "Liveaboard"
möglich. In der Regel wird jedoch vom kleinen Fischereihafen
von Ban Hin Lat (Khuraburi Port ) in der
Phang Nga- Provinz, nördlich von Takua Pa. Von hier gibt es die kürzeste Anreise via
Boot. Im Hafen, vor dem Pier, Unterhält die NP-Verwaltung
im Hafen ein Büro wo ggf. eine Unterkunft gebucht werden kann.
Ebenso ist hier der Nationalpark-Eintritt (siehe weiter oben) zu entrichten. Die
Fahrt mit dem in der Hauptsaison verkehrenden Slowboat ist
zeitaufwendig und die einfach Fahrt dauert bis zu 2 bis 3
Stunden. Die schnellen Speedboote (unterschiedliche Typen)
brauchen in der Regel nur 1 1/2 Stunden. Die Boote starten um
8:30 und um 9:00 Uhr. Wegen der gut 1 stündigen Anfahrt über
den H4 Richtung Norden, ist der Pickup in Khao Lak schon
zwischen 7 bis 7:30 Uhr. Nächstgelegenes Touristenhotel: Das
"Kuraruri Greenview Resort" liegt direkt an dem
Petchakasem Highway Nr. 4. ca. 12km vom Hafen in Ban Hin Lat
entfernt. Es ist eine Lodge bestehend aus mehreren Bungalowtypen
in einer Parkanlage - leider direkt an der
Durchgangsstraße.
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