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Similan
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Schon rund 74 000 Besucher zählt die
Nationalparkverwaltung 2007 auf den Similan-Islands. Die gesetzlichen
Schutzbestimmungen von geschützten Reservaten unterscheiden dich
deutlich von den uns bekannten Normen. So z.B. die Nutzung des Tourismus
auf den superschönen Phi Phi Inseln. Hier hat sich der Massentourismus
breit gemacht und Naturschutz und Tourismus sind dort nicht vorbildlich
verschmolzen. Ob den Similan - trotz der etwa halbjährlichen
Schließung ein ähnliches Schicksal zukommt, bleibt abzuwarten.
Deshalb: Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen.
Nr. 1
Koh Huyong (Huyong Island)
Größe:
ca. 1,5km lang und bis zu 650m breit.
Huyong
ist die südlichste des Insel-Atolls und wird am ersten von den
Tauchbooten von Phuket her kommend erreicht. Vom Tap Lamu - mit dem
Ziel Nr. 4 und/oder Nr. 8, wird an dieser Insel nicht vorbei gefahren.
An der Ostküste gibt es den längsten feinen weißen Sandstrand des
Archipels. Wegen der Eiablage von Schildkröten ist dieser Strand jedoch
geschützt, das Betreten verboten. Getaucht wird hier vor der südlichen
Inselspitze. Vor dem Südkap und an der Ostküste
wird getaucht und geschnorchelt. Bild unten: der lange schöne
Sandstrand von Koh Huyong.
Nr. 2
Koh Payang (Payang Island)
Größe:
ca. 1,6km lang und bis zu 450 m breit.
Payang Island liegt nur gut 1km nördlich von Koh Huyong, recht flach
und verfügt über keine nennenswerten Highlights.
Nr. 3
Koh Payan (Payan Island)
Größe:
ca. 300m lang und bis zu 250m breit.
Auch Koh Payan hat wie die Nr. 2 wenige Besonderheiten. Keine
Sandstrände oder Buchten, auch keine nennenswert auflistbaren Tauch-
oder Schnorchelgebiete sind direkt an der Insel zu finden. Unten zeigt
das Bild die Nr. 3 vom Strand Nr. 1 aus fotografiert.
Nr. 4
Koh Mieng (Mieng Island) -
auch Meang geschrieben
Größe:
ca. 2,2km lang und bis zu 650m breit.
Mieng ist mit der Nr. 8 die am meisten besuchte Insel des Archipels und
Sitz der Nationalpark-Verwaltung (Headquarter). Das größte Restaurant
der Inselgruppe, ein Visitor-Center und ein Camping-ground liegen an der Ostseite,
dem Haad Yai Beach, wo die Boote anlegen oder auch zur Nacht vor Anker
liegen. Ein zweiter, kleinerer schöner Sandstrand, der Haad Lek, liegt
ca. 20 Min. zu Fuss entfernt. Diese Bucht wird auch Princess Bay genannt.
Ein Besuchstipp, da man durch eine schöne Dschungellandschaft spaziert.
Ebenfalls erlebenswert und ein schönes Fotomotiv erhält man vom Besuch
des Viewpoints, der auf etwa 130m Höhe liegt. Weiter Informationen zur
Nationalpark-Verwaltung hier... Das Bild zeigt den Haad Yai
Beach und die NP-Bungalows am Hang sowie den Kommunikations-Turm.
Nr. 5
Koh Ha (Ha Island)
Größe:
ca. 200m lang und bis zu 170m breit.
Der hoch aus dem Wasser ragende Kalkstein ist nach der ihm gegebenen
thailändischen Zahl
5 benannt. Der gezackte Wasserfelsen liegt gegenüber der
Nationalpark-Verwaltung und ist mit Weichkorallen bewachsen. Es soll
dort noch intakte Kolonien von Meeraalen zu besichtigen sein. Ansonsten
ist es halt "nur" ein Felsen. Das Bild zeigt die Westseite der
Nr. 5.
Nr. 6
Koh Hok (Hok Island)
Größe:
ca. 300m lang und bis zu 250m breit.
Die Koh Hok (bedeutet sechs) Eiland ist auch eine unbewohnte kleine Erhebung von begrünten
Felssteinen nordöstlich von Nr. 4 und nördlich vom Felsen Nr. 5. Die
Insel verfügt über keinen Strand. Siehe Bild unten. Um die kleine Insel
gibt es aber ein paar interessante Divespots.
Nr. 7
Koh Payu & Hin Pousar (Pabu Island)
Größe:
ca. 1,2km lang und bis zu 650m breit.
Koh Pabu
hat vor seiner Küste einige beliebte Tauchplätze. Die Insel ist mit
Dschungel überwachsen und die höchst Erhebung erreicht etwa 118m. Hier
gibt nur ein paar Dschungelwege und kleine Sandbuchten. Der Highlight
diese Insel sind die Felsformationen gleich darüber...Nördlich, zwischen
Koh Payu und der Nr. 8 Koh Similan liegt der bekannte Hin Pousar, eine
teilweise aus dem Wasser ragende Felsenformation. Bekannt ist dieser
Divesport auch als Elefant-Rock, Elefanten-Felsen oder -Kopf. Unterwasser
gibt es Höhlen und Felslöcher sowie interessante
Fels-Auswaschungen.
Nr. 8
Koh Similan (auch Paed Island)
Größe:
ca. 4,3km lang und bis zu 1,4km breit.
Nach der Insel Nr. 8 Koh Similan, die mit fast 5qkm auch die größte
des Archipels ist, wurde der Nationalpark benannt. Sie ist auch mit der
Nr. 4 die sehenswerteste und schönste der Inseln. Um die Nordküste und
der Ostseite gibt es schöne kleine schneeweiße Badestrände und
Buchten. Am bekanntesten ist der etwas mühsam zu erklimmende
"Segel-Fels" in der sogenannten Donald Duck-Bay. Hier
erreichen die meisten Touristenboote die Similan-Inseln zum Schnorcheln,
Baden und Entdecken. Einige Tuchboote ankern hier die Nacht. Weiter
südlich an der Nordwestküste liegen weiter tolle Badebuchten, vor
denen auch getaucht und geschnorchelt wird. Es gibt
eine Station der Nationalparkverwaltung mit Restaurant, einfachen
Reihenbungalows und Zelten. Mit 244 Metern findet sich hier auch die
höchste Erhebung der Similan-Inseln. Ein beschilderte Aussichtspunkt
mit einem markierten Wanderweg liegt in der Nähe. Tauchboote sieht man
häufig in den Buchten um die ganze Insel herum. Die Fantasy Rocks sind
ein beliebter Divespot.
Nr.
9
Koh Bangu (Bangu Island)
Größe:
ca. 1,2km lang und bis zu 700m breit.
Koh Bangu begrenzte früher als nördlichste Insel den
Nationalpark. Nun ist die hinzugekommene und fast 50km Luftlinie
nördlich liegende Koh Tachai das Ende des Nationalpark Reviers.
Die Insel verfügt über ein paar kleine Badestrände und die
höchste Erhebung ist 90m hoch. Bangu ist ein beliebtes Tauchziel
in guter Sichtweite von Nr. 8. Der Christmas Point ist eine Felsformation umgeben von Weichkorallen und Seefächern, zwischen denen pelagische Fische anzutreffen sind. Die Wassertiefen liegt meist
zwischen 20 und 35 Metern und sind gut zu betauchen.
Nr. 10
(Insel wurde in den Park später integriert)
Koh Tachai (Tachai Island)
Größe:
ca. 2,5km lang und bis zu 1km breit.
Die knapp 50km Luftlinie
nördlich von Nr. 9, auf dem halben Weg zu Koh Surin Meeres-Nationalpark
liegt Koh Tachai. Einsam in der Andamansee. Sie ist der nördlichste Punkt
des Nationalpark-Gebiets und wird kaum von Besuchergruppen aufgesucht. Nur
Tauchboote und vereinzeln Segelboote laufen Tachai an. An der Ostküste
erstreckt sich ein langer weißer Traumstrand. Zur Peakseason ist auch eine
Art Restaurant betrieben, Camping ist nach Absprache mit der NP-Verwaltung
gestattet. Die An- und Abreise nur mit den Booten der Verwaltung gesichert.
Die flachere Unterwasserwelt um Koh Tachai wird von Tauchbooten zur
Walhaisichtung - dem größten Fisch der Welt - genutzt. Das Inselinnere ist
noch ein wahres Biotop und Tropenparadies.
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