Das teilweise noch recht beschauliche Kamala verwöhnt seine Gäste noch mit ein wenig von dem ursprünglichen Charme eines kleinen thailändischen Fischerdorfes. Schon 1999 wurde das "Phuket FantaSea", ein sogenannter Themenpark, an der Ortsumgehungsstraße eröffnet und ist eine Attraktion für Besucher von Phuket und Umgebung. Der Eintritt kostet zwischen 1400 bis 1800 Baht. Karten für die gigantischen Shows gibt es in jedem Reisebüro auf Phuket oder an der Kasse des Themenparks.
Der Beach ist einer der schönsten an der Westküste. Mit einer Länge von knapp 3 km zieht sich der Strand malerisch ins bewaldete und hüglige Umland. Bei Ebbe und Flut ist der Strand sehr breit und fällt seicht ins Meer. Gut für Urlaub mit Kindern. In der Hochsaison (Nov. bis April) ist die Kamala Bay "gutmütig" und zum Schwimmen hervorragend geeignet. Er ist auch der Strand der Sporttreibenden. Der Sand ist recht fest - und es lässt sich gut laufen. Zum Schnorcheln oder gar Tauchen eignet sich die Kamala Bay - wie fast alle Strände an der Küste Phukets - nicht. Korallenbänke entstanden hier nicht, oder mussten dem Tourismus Tribut zollen. Die Wasserqualität ist gut. Ausschließlich in der sägenanten Peakseason (um Weihnachten und Silvester herum) ist der Strand gut gefüllt. Sonst, in der übrigen Zeit der Highseason ( Nov. - April), ist immer noch genug Platz um eine einsames Sonnenquartier weit ab der nächsten Menschen zu okkupieren. In der Nebensaison teilweise menschenleer. Kurz vor Sonnenuntergang halten sich Einheimische und Touristen am Strand fit. Einige joggen seit Jahren schon regelmäßig den Strand auf und ab. Den der Kamala Beach ist der einzige, der eine gewissen Festigkeit hat, wobei man nicht gleich mit dem Fuß im Sand versinkt. Bei einem abendlichen Dauerlauf kann man sich oft an einer kühlenden Briese und der herrlichen Kulisse des Sonnenunterganges freuen. Ein paar angeleinte Longtails und die bewaldeten Berghänge faszinieren die Touristen.. Leam Sing heißt eine kleine Bucht, die man auf der Hauptstraße nach etwa 1km außerhalb des Ortes in Richtung Norden erreicht. Hinweisschilder, parkende Motorräder, Jeeps und eine "Bambushütte" zeigen, wo es herab geht. Nach unten deshalb, weil die kleine schöne Bucht nur über einen schmalen, steilen Dschungelpfad zu erreichen ist. Jahrelang war der Leam Sing so etwas wie ein Geheimtipp zum Schwimmen und Sonnen. Die beste Zeit für ein Trip zur kleinen Bucht ist der frühe Morgen. Aber schauen Sie sich ruhig das Großfoto an. Hier! Seit einiger Zeit karren jedoch die Patong-Tuk-Tuks jede Menge Patong-Gestresste zur angeblich idyllischen Bay. Das Resultat: in der Hochsaison ist der kleine Strandabschnitt alles andere als ruhig und vollgestopft mit Liegestühlen und Sonnenschirmen. In der Nebensaison, wenn es stürmt, ist die kleine Bay für Schwimmer sehr gefährlich. Hier gibt es keine warnenden roten Flaggen, wie etwa am Karon Beach.
Kamala ist mehrheitlich moslemisch. Die Bevölkerung ist aufgeschlossen und sehr freundlich. Die Kamala-Thais haben (und nehmen) sich noch mehr Zeit für das Schwätzchen. Als Fremder findet man schnell einen Kamalaer um gegenseitig die Englischkenntnisse zu prüfen und mehr über die Einheimischen zu erfahren. Einige Einwohner hat der Landverkauf viel Geld gebracht. Doch viele sind dem guten Leben erlegen. Haben nun nichts mehr. Kamala ist eine flächenmäßig große Gemeinde. Sie erstreckt sich fast vom Surin- bis an den Patong Beach. Wegen der Landverkäufe zogen die Einheimischen weiter ins Hinterland. Hier wurde sozusagen eine neues "Kamala" gegründet. Man findet diese Siedlung wenn man der kleinen Stichstraße - südlich neben dem Fantasea-Park - ins Inselinnere folgt. Kamala ist auch ein bevorzugtes Gebiet von Hauskäufern. Ob in Strandnähe oder im Baan Kamala, also im langgezogenen Dorf, überall stößt man auf schöne Eigenheime von "Falangs" - Ausländern. Die Ausbreitung eines Nightlife wie in Karon oder Kata, wo es einige wenige Beer-Bars gibt, hatte in Kamala früher nur geringe Chancen. Die Mehrheit der Gemeinderäte moslemischen Glaubens blockierten die Genehmigungen. Doch dies scheint inzwischen Vergangenheit. Zaghaft eröffnen die ersten kleinen Bier-Bars, deren Umsatzziel wohl nicht mehr nur aus dem Verkauf von Getränken und Essen allein besteht. Störend empfindet dies jedoch kein Tourist.
Der mittlere Abschnitt (zu dem Sie auf dem Weg zur Polizeistation kommen (Straße = Soi Police Station) ist touristisch schon eher urbanisiert. Hier liegt das Kamala Beach Resort, ein neueres Touristenhotel der Mittelklasse, das als einzige größere Anlage direkt am Strand liegt. Ein paar einfache Bungalows von kleineren Vermietern liegen noch vor dem Resort in der Soi Police Station. Von der Strandmitte bis zum Norden gibt es ein großes Loch. Unbebaut. Hier liegt der alte, nicht mehr zu sehende moslemische Friedhof. Ein großes Areal, worauf Investoren gerade heute sehr interessiert sind. Es wird wohl irgendwann so kommen, wie mit den Bier-Bar`s, letztendlich siegt der Mammon. Schade, weil diese unbebaute Lücke eben keine Menschen...Häuser...Sonnenschirme bedeutet. Der Südabschnitt, ist das eigentliche touristische Zentrum am Kamala Beach. Es ist das Gebiet um die Rimhad Road - bis zur Grundschule in Kamala. Im kleinen Stil ist hier alles vorhanden. Die vor dem Shop "baggernden" Schneider, Andenkenshops, kleine Tante-Emma-Läden, Internetcafes, ein paar Seafood-Restaurants (Spezialität: frische Meeresfrüchte), Reisebüros, Auto- und Mopedvermieter und natürlich ein Auswahl an noch preiswerten Bungalow- und Apartment-Anlagen. Schön und direkt am Strand liegt das Thai Kamala Village - alle Zimmer haben Seesicht. Was nur wenige Unterkünfte am Strand vorweisen können. Das Kamala Beach Estade, bestehend aus Villen, die in die Hügellandschaft zauberhaft integriert wurden, bieten allen erdenklichen Luxus, schöne Aussichten und ein herrliches Ambiente. Die Villen des Estade sind Eigentum und werden vermietet. Liegen genau am Südende des Strandes. Darin findet man auch ein schönes Restaurant (Pauls Place) mit Blick über die Bucht von Kamala. Hinter dem Estade wurde die Straße am Kap Leam Son vorbei bis fast nach Patong fertig gestellt. Dort findet einige Neubauten - aber keine Sandstrände. An der Kamala Main Road., die das zum Strand hin touristische Kamala vom Wohngebiet der Einheimischen trennt und zum Süden nach Patong und im Norden zum Surin Beach führt, siedeln sich immer mehr Geschäft und Hotels an. Neben dem "The Club" (Hotel, Restaurant und Bar) befindet sich auch eine Tauchschule unter deutscher Leitung. Nicht weit entfernt ,Richtung Patong auf der linken Seite, liegt das kleine Delikatessen-Geschäft "LIM`S". Neben einem Snack kann man sich hier auch mit heimischen Salaten und Wurstwaren versorgen. Besuchenswert ist auch der "ISSAN HAND MAKE SHOP", der allerhand hübsche und nützliche Mitbringsel anbietet. Neu eröffnet wurde am Kamala Beach auch das Planet Phuket Bungalow & Spa Resort. Von einem Deutschen. Unglaublich, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis dieser recht großen Häuschen sind wirklich gut. Ebenfalls an der Kamala Main Road liegen ein paar kleinere Supermärkte und viele kleine Restaurants. Einen Rabatt bekommen Sie bestimmt im "Kamala Souvenir", wenn Sie den Chef erwischen (Mr. Pomsak) und Ihm schöne Grüsse vom (Uwe - Autor der Webseiten) bestellen. Das Geschäft liegt Richtung Patong, ziemlich am Ende zum Ortsausgang, auf der rechten Seite. Auch ein zweigeschössiges Fitness-Center hat eröffnet. Soll aber keine Empfehlung sein, denn Schwitzen tun Sie sowieso schon genug. Die Tsunami Wellen haben an den Beachfront-Anlagen Schäden angerichtet. Ebenso ein wenig an der Rimhad Road. Schon Mitte April 05 waren fast alle Schäden beseitigt. Kamala ist bereit für die Hochsaison. Ein hoher mit vielen Lautsprechern bestückter Tsunami-Warnturm wurde in der Mitte der Bucht zwischen Kasuarinenbäumen errichtet. |
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