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Weil Lanta nicht
so schnell zu erreichen ist, hat der Insel noch seinen eigenen
Charakter bewahrt. Im südöstlichen Zipfel der Provinz Krabi gelegen,
entwickelt sich die Insel aber immer mehr zu einem beliebten
Urlaubsziel in Südthailand. Noch sind mehr als zwei Drittel der
Bungalow-Anlagen im Besitz der "local people". Der Einheimischen
also.
Davon leben auf dem etwa
21 km (Luftline) langen und im Schnitt 4 km
breiten Eiland etwa 28 000 Menschen, die sich über die gesamte
Insel verteilen. Es gibt keine große Ortschaft. Baan Saladan, im
Norden der Insel ist der touristische
"Eckpfeiler" und nur ein paar Häuser groß. Das Dorf Baan
Lanta an der Ostküste ist die Inselhauptstadt und ist unmerklich das Verwaltungszentrum.
Bietet touristisch aber wenig. Regierungsamtliche
Stellen haben eine kleine Verwaltung auf Lanta Noi, der weniger
attraktiven Schwesterinsel, gleich gegenüber von Baan Saladan.
Erst seit 1995 gibt es eine unabhängige
Stromversorgung für die Insulaner vom Festland. Nach und
nach wurden die Hotelanlagen vom Norden an das Netz angeschlossen.
Anlagen mit lästigen Stromgeneratoren sind nun kaum noch zu finden.
Schließlich haben die
Investitionen die Betreiber von Fremdenverkehrsanlagen selbst zu
tragen. Seit Jahren wünschen sich die Insulaner Brücken zum
Festland. Doch ein Straßenbau über das Meer kommt teuer. Ab 2010
ist eine Straßenbrücke von Baan Saladan (Lanta Yai) nach Langsod
(Lanta Noi) geplant. Die Entfernung beträt nur 500 Meter.
Die
Insulaner sind
zu 90 % moslemischen Glaubens und weit entfernt von radikal-gläubiger Sicht. Nur gut 10% ist buddhistischer
Zugehörigkeit oder chinesischer Abstammung. Die
aufgeschlossene und freundliche Art der Einheimischen fällt
gegenüber den anderen stark frequentierten Urlaubszielen in
Südthailand besonders auf.
Noch
verfügen über 30% der Bungalowanlagen über keine klimatisierten
Zimmer und auch nicht über einen Swimmingpool. Doch immer mehr
"Hoteliers" setzen auch auf komfortablere Unterkünfte.
So wurden in den vergangen Jahren einige Anlagen der Luxusklasse
auf Koh Lanta Yai eröffnet. Die 10-fachen Übernachtungspreise
gegenüber den Bambus-Bungalows sind jedoch für viele in dieser
unberührten Landschaft zu hoch. Auch zukünftig werden wohl an
den vielen noch unverbauten Berghängen an Lantas Westküste
weitere Anlagen entstehen, bzw. verkaufen Bungalow-Eigentümer
ihren Grund & Boden an Hotelgruppen.
Wir
wollen mit diesen Webseiten die möglichen unangenehmen
Überraschungen zu vermeiden versuchen, damit nicht jemand (wie`s noch so
häufig geschieht) an der Lanta-Fähre eine Unterkunft angeboten
bekommt, die dann so weit im idyllisch ruhigen Süden liegt, das
der Tourist im Bungalow vielleicht versauert, weil er nicht wusste,
dass an den Beaches im Norden mehr los ist.
Die
meisten Touristen kommen bisher noch recht uninformiert auf die
schöne Insel. Die kleinen Bungalowanlagen haben nur wenige
Möglichkeiten mit ihrem schmalen Werbeetat um Touristen zu
buhlen. Auch Koh Lanta vollzieht wie vorher Phuket oder Samui den
Wandel von einem Backpacker Reiseziel zu einer Urlaubsdestination
mit vielen erstklassigen Resorts. ist bis heute überwiegend eine Insel der
"Backpacker", Rucksacktouristen also. Doch so fing es in
den anderen Reisegebieten wie Phuket oder Krabi auch an. Mit dem
"Massentourismus".
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