Aktivitäten auf Lanta

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Wenn eine Urlaubsdestination noch nicht von den Touristen erobert wurde, ist es auch mit den Unterhaltungsmöglichkeiten noch nicht so weit. Das hat auch viel Gutes. So einen riesigen Unterhaltungspark, wie dem "Fantasea-Park" auf Phuket, gar ein Horrorhaus a`la Jahrmarkt  oder eine Chart-Bahn gibt es nicht. Die "Activities" liegen da halt mehr im Bereich der Natur selbst. Und das ist gut so.

Die natürlichsten Aktivitäten sind somit mit den Elementen selbst verbunden. Das Tauchen, das Wandern, das Kanu fahren und einfach die landschaftlichen Schönheiten genießen sind auf Lanta allemal soviel wert, wie anderswo die Investments an Entertainment.

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Auf Lanta Yai gibt es eine handvoll Tauchschulen. Die Geschäftsräume befinden sich allesamt in Baan Saladan, ganz im Norden der Insel. Das "Ko Lanta Diving Center" wird von Christian Mietz geführt, der zweifelsohne nicht nur als Tauchlehrer, sondern auch als Buchautor in der Tauchszene einen Namen hat. Die Geschäftsräume von "Atlantis" und von "Dive Zone". Auch die netten Thai-Jungs von "White & Blue Diving" sind noch zu erwähnen. Tauchgäste werden in der Regel von den Bungalowanlagen geholt und wieder zurück gebracht. Alle verfügen über Tauchboot/e. Eine Tagesfahrt zu den umgebenen Inseln kostet beispielsweise 60 U$.

Zur Tauchschule

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Trekking/Nationalpark/Wasserfall

Der Naturfreund kommt auf Lanta noch voll auf seine Kosten. Die weitgehendst intakte Natur macht es heute noch möglich auf Spaziergängen allerlei Lebendes zu entdecken. Wegen der noch nicht so stark frequentierten Routen sind selbst die beliebten Ausflüge zum Wasserfall (siehe Fotosession) und ein paar andere bekannte Treaks nicht ausgeschildert. Man muss also manchmal eine unliebsame Überraschung einkalkulieren. So ist beim Anmarsch zum Wasserfall im Süden der Insel, hinter dem Waterfall Resort nicht ausgeschildert. Siehe Karte. Und bei den  Auskünften über den Weg erhält man selbst von den Thais sehr unterschiedliche Angaben. 

Eine Stunde Wegzeit muss allerdings kalkuliert werden. Später immer dem Wasserbett hinauf. In der Hitzeperiode, je nach Niederschlagsmenge, kann der Wasserfall in der Hochsaison sogar versiegen. Er fällt etwa 8 Meter tief. (nachdem man eine kleine Flusssenke durchquert, die in der Regenzeit viel Wasser führen kann, sodass die Weiterfahrt bei Regen nicht gesichert ist, weil das Wasser zu hoch aus den Bergen abfließt. Der Mu Koh Lanta Nationalpark beginnt ganz im Süden von Lanta Yai. Erst nach waghalsiger Wegstrecke erreicht man das Kassenhäuschen. Dahinter liegt der Leuchtturm, eine schöne Badebucht und die Nationalpark-Verwaltung.  Das Gebiet des Nationalparks umfasst auch einige Seegebiete und Inseln südlich von Koh Lanta Yai. Der Eintrittspreis für den Nationalpark wurde Ende 2007 von 400 auf 200 Baht für Erwachsene gesenkt. Dieser Preis ist nun vertretbar, um die kleine Bucht, den Leuchtturm und die kleine Besucher-Ausstellung zu besuchen. 

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Die Strände & Buchten

Immer noch reizt der Süden der Insel für Ausflugsfahrten. Hier findet der Tourist immer noch einsame Strände und Buchten. Man sollte viel Zeit einplanen. Mal Schnorcheln hier, mal Baden dort und ein kleines Mittagessen in einem schönen, preiswerten Beachrestaurants lohnt allemal. Auf eigene Faust loszuziehen ist wegen der teilweise schlechten Straßenzustände etwas abenteuerlich, aber allemal lohnend. Es gibt - noch - keine Tourveranstalter, die Tagesausflüge in den Süden anbieten. Deshalb unternehmen die Urlauber die Fahrten per Motorbike oder Jeep. Am Klong Dao- und Long-Beach kann man Fahrzeuge mieten. Die Motorbikes sollte man am besten von Hotel anmieten, sofern welche angeboten werden. Immer wieder wird die Fahrt unterschätzt und schnell ist ein Motorbike leicht beschädigt. Das kostet ! Motorräder sind in Thailand nicht zu versichern. Keine Assekuranz würde ein Geschäft machen können. Lediglich für größere Maschinen gibt es Versicherungsmöglichkeiten. Sind sie ein/e ungeübte/r Fahrer/in, dann Vorsicht! Dies gilt insbesondere nach Regengüssen, wenn die teilweise noch roten Sandpisten besonders glitschig sind.

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Wie fast überall in den Touristisch erschlossenen Ecken Thailands, wird auch auf Ko Lanta der Ritt auf Jumbos Rücken angeboten. Zwei Elefanten-Camps liegen an der Westküste. In der Nähe vom Long Beach und am Khlong Khong Beach bieten sie das Elefanten-Trekking für ca. 600 Baht die halbe Stunde und für 1000 Baht die ganze Stunde an. An den Stränden sollten sie ggf. den Angeboten von Mamuts dankend absagen. Den Dickhäuern gefällt die Arbeit an den Stränden eben so wenig wie uns. Sie gehören ab besten in ein stationäres Elefanten-Camp. In die natürliche Umgebung...mit viel Schatten und Grün. Besuchen sie die Elefanten-Camps im Inselinneren ! Siehe Karte.

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Vom Pier in Saladan starten in der High Season allmorgendlich Schiffe nach Krabi (-Town & Ao Nang) sowie nach Phi Phi im Linienverkehr. Nach Phi Phi Don kann für ca. 900 Baht von Koh Lanta Yai auch ein Tagesausflug inkl. Lunch und Getränke gebucht werden. Die einfache Fährfahrt nach Phi Phi in die Tonsai Bay kostet ca. 350 Baht. Man kommt aber nicht morgens Hin und abends Zurück. Auch Übernachtungen können von den Tour-Offices in Baan Saladan organisiert werden. Jede Unterkunft ist aber bei Ausflügen und Buchungen gern behilflich.

4-Inseln-Tagestouren: Mit einem "Ausflugsdampfer" von Saladan nach Koh Ngai (Hai)Koh Kradan, Koh Cheuk und Koh Muk/Mook (ggf. auch Koh Rok - alle Inseln ca. 12 bis 30 km südöstlich von Lanta) zum Schnorcheln und Schwimmen inkl. Lunch, Früchte und Softdrinks und Besichtigungen.  Abfahrt in der HS um ca. 8.30 Uhr. Preise: ab ca. 1100 Baht, je nach Veranstalter. Tipp: Bei den Schifffahrtsunternehmen kann man auch Nachfragen und sich relativ günstig zu einer der Inseln gegen einen geringere Preis mitnehmen lassen. 

Tagestour Koh Rok mit dem Speedboot: HS täglich ab Saladan um 8:30 Uhr (bei ruhiger See) zur Doppelinsel Koh Rok (35km südlich von Lanta). Sehr schön zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Preis: ca. 1800 Baht.

"Lanta Canoeing" führt an der Ostküste Paddelausflüge durch. Mehr darüber erfahren sie in jedem Tour-Office auf der Insel. Bitte beachten sie, dass die Touren und Ausflüge nur in der Zeit vom 1.11. bis 30.04. eines Jahres angeboten werden. In der Nebensaison werden wegen Touristenmangel und der Monsunzeit die Fährverbindungen und Touren eingestellt. Auch Tauchfahrten sind dann nicht möglich.

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Die Ostküste

Die Ostküste von Koh Lanta Yai ist touristisch kaum erschlossen. Es gibt dort keine Unterkünfte. Die Mangrovenlandschaft ist auch nicht zum Baden geeignet. Auf dem Weg dorthin - über die Verbindungsstraße von der West- zur Ostküste - passiert man zwangsläufig zwei Aussichtsrestaurants, in denen ein Zwischenstop wegen der tollen Aussicht auf die Ostküste wirklich lohnt. Das erste, das View-Point-Restaurant besitzt zudem eine Terrasse mit ein paar komfortablen Liegestühlen, in denen man kurzzeitig Relaxen kann (nur in der Hauptsaison geöffnet). 

Die Straßenverbindung über das kleine Gebirge ist schlecht, lohnt aber den Ausflug. Der Pier vom Dorf Lanta und ein kleiner Garten laden zum Verweilen ein. Einfache Fischerhäuschen zieren die Ortschaft. Hier wohnt der nicht vom Tourismus partizipierende Thai, der hier vorwiegend moslemischen Glaubens ist. Wer ein wenig Abenteuer sucht, der kann Baan Lanta hinter sich lassen und weiter auf einer kleinen Gebirgsstraße die Ostküste weiter gen Süden fahren. Hier leben noch sichtbar Chiao Lan, die Seezigeuner. Die Fischer ernähren sich überwiegend aus dem Meer und leben in einfachen Thaihütten an den Abhängen zur See. Die Straße endet im Südosten von Lanta Yai im Nichts - kurz vor dem Nationalpark-Gebiet. Wer es bis dorthin schafft, muss also wieder zurück.

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Darf es ein bisschen Adventure für die (Mit-)Fahrer sein ? Wer sich ein Fahrzeug auf Lanta Yai mietet, der hat wohl mehr Probleme mit den Straßenverhältnissen als mit dem Linksverkehr. Die einzigen kleinen Staus geschehen nur am Fährableger. Ansonsten kommt die Gefahr für den Fahrer nur durch den schlechten Straßenzustand. Vom Regen ausgespülte Steigungen, von den allrad-getriebenen Fahrzeugen vergrößerte Straßenlöcher, sind manchmal eine echte Herausforderung. Egal ob mit Jeep oder Motorbike. Wie das unter Umständen Aussehen kann... hier Klicken! Egal ob Sie mit dem Jeep oder dem Motorbike unterwegs sind. Die Schlaglöcher sind eine wahre Goldgrube für die Werkstätten der Insel. Um so südlicher die Fahrt geht, desto schlechter werden die Straßenzustände. Ein Jeep- oder Motorbike-Tour mit Erlebniswert ist schon allein das Erreichen des Südzipfels, dem Nationalpark mit Leuchturm.

Fahrzeug-Kosten bei einer Tagesmiete: Jeep von 1300 bis 1600 Baht, Motorbike: 250 bis 350 Baht. Je nach Zustand. Nutzen sie am besten nicht die billigsten Mietangebote. Die Vermieter wissen schon warum... Wichtig: Bremsen checken, da Fahrzeuge nicht immer im besten Zustand. Auf Koh Lanta ist die Lebenserwartung von Fahrzeugen nur kurz. Bitte lesen sie dazu unseren Artikel.

Wer eine Fahrzeug mieten will, der wendet sich am besten an die Bungalowanlage. Einige vermieten nämlich selbst Fahrzeuge. Bei Unvorhergesehenen ist das meistens der bessere Weg. Grundsätzlich gilt: Langsam fahren und auf die Straße achten - nicht auf die Landschaft! Bei der Anmietung eines Jeeps benötigen sie einen Internationalen Führerschein. Deponieren sie keine Papiere (wie Führerschein, oder gar Pass und Flugticket) bei den Vermietern. Der Spritpreis ist wegen der rel. komplizierten Anlieferung höher als auf dem Festland, und liegt momentan bei gut 32 Baht für den Liter bleifrei. Neben den Ölfass-Tankstellen gibt es nur 2 Stationen, die sich Tankstellen nennen können. Beide südlich von Baan Saladan direkt an der Nord-Süd-Verbinddung.

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