| DIE ANREISE NACH
KOH PHAYAM |
Für die Überfahrt
nach Phayam verläuft hauptsächlich von einem Pier in der Provinzhauptstadt
Ranong.
Der Panyam-Pier ist in der Hafengegend ausgeschildert.
Gästehäuser und Hotels bieten Transfers zum Fährpier an. Via
Ranong Airport ist die Fluganreise derzeit nicht möglich. Er
liegt ca. 20km südlich von Ranong und wird derzeit nur
militärisch genutzt. Ab Anfang 2012 sollen wieder wenige
Flugverbindungen mit Bangkok aufgenommen werden. Mit einem Fahrzeug sind es von Phuket 4,5
Stunden, von Khao Lak ca. 3 Stunden und von Chumpon ca. 2
Fahrzeit nach Ranong. Mit dem besseren Bussen von Bangkok
ca. 7 Stunden Fahrzeit für die etwa 560km lange Strecke nach
Ranong. Die Busse fahren in Bangkok vom Southern Bus Terminal
und die Fahrt mit einem sog. Coach-Bus kostet etwa 520 Baht. Die Busstation in
Ranong liegt am Highway Nr. 4,
der südwestlich des Zentrums verläuft und von Bangkok bis kurz
vor Phuket und weiter in den Süden verläuft.
Vom Pier in Ranong
(in Thai: Sa Pan Pla - Pier) fahren in der Hauptsaison
von November bis Ende April mindestens 2 x täglich jeweils größere Passagierfähre (siehe Bild
unten) und Speedboote - hin und zurück. Zur Jahreswende
werden ggf. noch zusätzlich große Longtailboote eingesetzt.
Fähren
& Fahrzeiten: Die
Passagierschiff-Überfahrt kostet 150 Baht pro Person einfach und
dauert ca. 2 Stunden Fahrzeit. Die Kapazitäten der
Passagierboote betragen bis zu 100 Fahrgäste.
Der Speedboot-Tarif beträgt einfach 350 Baht pro Person und die
Überfahrt dauert ca. 50 bis 60 Minuten. Auf beiden Linien werden
Getränke angeboten. Auf dem Passagierbooten gibt es auch eine
westliche Toilette. In der Hauptsaison verkehren in der
Regel 2 Boote je Linie am Tag je Richtung.

Die Passagierboote starten ab Ranong-Pier
täglich um 9:30 und 14:30 Uhr. Die Speedboote um 10:00 und 15:00
Uhr. In fast allen Resorts auf Koh Phayam hängen Fahrpläne für die Rückfahrten
von Koh Phayam aus, bzw. haben die Bunaglowbetreiber exakte
Infos zu den Fahrplänen. Um 8:30 Uhr startet die Passagierfähre, um
9:00 Uhr das erste Speedboot von Phayam nach Ranong. Nachmittags fahren dann die Boote
nochmals von Koh Phayam ab. Ticketreservierungen für die
Rückfahrten von Phayam erledigen zuverlässig alle Bungalowresorts
der Insel.
Zusätzlich gibt es am Pier von Baan Phayam Ticketschalter. Es
ist ganz einfach und unkompliziert nach und von Phayam zu reisen.
Bei der Rückankunft von Phayam am Ranong Pier
warten in aller Regel schon Taxis, um die Urlauber zu den
Busstationen oder zu den Hotels in Ranong fahren. So sind die
Bahnstation in Chumpon, Koh Kho Khao oder Khao Lak noch gut am
selben Tag mit den öffentlichen Bussen zu erreichen, wenn man
die Morgenfähre von Phayam nutzt. Nach der Ankunft an Phayam
Pier, ist man auch schon mitten im Zentrum der
Kleinststadt Baan Phayam, der
einzigen Ortschaft auf Koh Phayam. Gleich hinter dem Betonsteg
warten die Motorbike-Taxifahrer auf Fahrgäste.
Für 50 Baht je Motorbike (1 Fahrgast mit Gepäck) geht es zu
einer Bungalowanlage zur Ao Khao Kwai Bucht. Die Fahrt zur etwas
weiter entfernt liegenden Ao Yai Bucht kostet 70 Baht pro
Person. Bei großen Gepäckstücken fährt ein Motorbike-Taxi
separat. Die Motorbike-Taxifahrer machen einen guten Job !
Fahren vorsichtig und sind auch bei Abholungen pünktlich. Ein
Kompliment von unsererseits.
Transfers:
Mr. Pon betreibt ein lizensiertes Travel-Office und
Restaurant in Ranong. Auch für Visa-Touren nach Burma
sind im Programm. Zuverlässig holt er Reisende vom
Phayam-Pier ab und fährt diese z.B. nach Khao Lak,
Chumpon etc... Zu erreichen unter der Mobil-Nr.
081-5974549 oder 081-7192430. |
Das Freizeitangebot auf der kleinen Phayam-Insel ist nicht
gerade üppig. Kein Nightlife, keine Discos oder gar
Freizeitparks. Als fern gelegenes Highlight
bietet sich ein Besuch auf den Surin-Inseln an. Unregelmäßige
Schiffsfahrten dorthin bietet die Bungalowanlage von Mr.Gao an,
der über ein eigenes Ausflugsboot verfügt. Jede Bungalowanlage
auf der Inseln kann dort Nachfragen und Buchen. Auch die Tauchschule der Phayam-Lodge
"Phayam Divers" bietet Tagesfahrten und Liveaboards
zu den Inselhighlights in der Nähe an. Ein kleine Tauchbasis
befindet sich auch in Baan Phayam und im Resort in der Ao Yai.
Hochsee-Angeln bieten das Buffalo-, PP.
Land-Resort und ebenfalls Mr. Gao an, der für Bootstrips als Mr.
Trip firmiert. Man kennt sich auf der Insel - somit können die
Bungalowanlagen telefonisch Auskunft einholen. Empfohlen ist das
Kanufahren insbesondere in dem sehr ruhigen und
fast strömungsfreien Westabschnitt der Ao Khao Kwai-Bucht. Boote
verleiht hier das Buffalo Resort. Aber auch an der Ao Yai gibt
es einige Verleiher von Kanus. So die Bamboo-Bungalows. Am
Yai-Beach werden in der HS auch die sog. "Moon Partys"
veranstaltet. "Eingeschleppt" wurden die
Backpacker-Partys in Anlehnung von den erfolgreiche
veranstalteten "Full-Moon-Partys" auf Koh
Phangan.
Für
sportliche ist auch die Anmietung eines Fahrrads/Mountainbikes
interessant. Hiermit erreicht man in nicht allzu weiter
Entfernung schwitzend alle Ziele auf der Insel. Auch wenn zu
einigen Interessanten Anfahrpunkten, wie dem Koh Rhayam Resort
im Südosten - gelegentlich der Drahtesel geschoben werden muss.
Das wellige Terrain verlangt einiges an Kondition. Mit einem
geliehenen Motorbike lässt sich am besten die
Insel erkunden und andere Strandabschnitte aufsuchen. Die
Fahrten durch das Inselinnere sind faszinierend schön. Die
Landschaft berauschend. Nicht fehlen sollten Fahrten zur
Ao Kwang Peeb-Bucht (Schnorcheln,Baden & Birdwatching)
oder zur kaum besuchten kleinen Ao Pai-Bucht.
Diese ist nur zu Fuss zu erreichen und liegt auf dem Weg zur Ao
Kwang Peeb und ist nicht ausgeschildert. Im Süden kann man vom
einsamen Strand in der Ao Mook versuchen, die
kleine vorgelagerte Insel Koh Kham zu
erreichen.
Umweltbewusst
kann man per Pedes schöne Inseltrekking Touren machen. Es gibt
auch recht flache Passagen in das Inselinnere, wo die typische
Landwirtschaft der Insel betrieben wird. Sei es, sie marschieren
durch eine Cashew-Plantage, einem Gummibaum-Bestand oder durch
einen Kokos-Palmenhain. Die Cashew-Ernte viel 2011
allerdings sehr schlecht aus. Starker Regen hatte die noch
jüngen Nüsse von den Bäumen "geregnet". Gar nicht so viel Geduld
benötigt man zur Beobachtung von Weißkopf-Seeadlern
und Nashorn-vögeln. An den Gebirgsformationen
im Norden und Süden der Insel gibt es noch genügend
Populationen.
Einen Besuch wert ist die kleine Tempelanlage
Phra Phuttha Wiriya Mongkhon Cha, die den Tempelpier
einschliesst. Sie wurde in den vergangenen Jahren erweitert und
renoviert. Vom Mainpier in Baan Phayam liegt sie nur wenige
Minuten an der Betonstraße entfernt, ist gut per Pedes oder mit
dem Motorbike zu erreichen.
|
|
Für
die empfohlenen Reisezeiten gelten ähnliche Hinweise, wie für
die Reisen in die anderen Reiseziele an der Andamansee. Hier
insbesondere Khao Lak - aber mit kleinen Änderungen. Die beste
Reisezeit ist vom Dezember bis Ende April. Der Monsun und die
damit verbundene Regenzeit enden hier erst frühestens Ende
November, etwas später als in den südlicheren Gefilden. In der
Regenzeit und Nebensaison haben sind die meisten Anlagen
geschlossen, die Serviceleistungen der das ganze Jahr geöffneten
Resort sind minimiert. Das Tauchen nicht möglich und viele
Restaurants & Bars sind geschlossen. Dies gilt für die Reisezeit
vom 1.Mai bis zum 31.Oktober. In der Regensaison kann es auch zu
erheblichen Verzögerungen im Fährverkehr kommen. Fährfahrpläne sind in der
Nebensaison Makulatur. In der Regenzeit verwandeln sich die
vielen Sandpisten zu wahren Schlammlöchern und selbst kurze
Nebenstrecken auf der Insel sind unpassierbar. Weiter Klimainfos
!
Steckt noch in
den Kinderschuhen. Es gibt auf der Koh Phayam nur 2
Ost-West-Verbindungen und ein nach Nord-Süd, die Baan Phayam
kreuzt. Die Betonpisten sind teilweise recht schmal.
Langsamfahren ist angesagt. Vorbildlich tun dies die
Motorbike-Taxifahrer,
die am Pier stationiert sind. Fahrten vom Pier zur weiter
entfernten Ao Yai-Bucht kosten zurzeit 70 Baht zur Ao Khao Kwai
(Buffalow-Bay) 50 Baht pro Person. Große Gepäckstücke werden von
einem Extrafahrer transportiert. Motorräder mit Beiwagen gibt es
nur für lokale Gewerbetreibende. Eng wird es, wenn einem die
vierrädrigen Traktoren entgegen kommen. Autos gibt es keine auf
der Insel. Um die 200 Baht pro Tag (je nach Zustand und
Anmietdauer) kostet ein Motorbike am Tag. Siehe auch Verkehr
in Thailand. Wer nach Ankuft auf der Insel zu Fuss
"Anlagen-Angucken" möchte, der sollte sich von einem
Motorbiketaxi zu ausgewählten Strand fahren lassen und dann vom
Strand her die Anlagen besichtigen. Hierbei entgeht man den
längeren Weg über die Stichwege von der Betonpiste.
Die
einzige kleine Ortschaft ist
Baan Phayam. Hier kommen in aller
Regel die Touristen mit den Fährbooten von Ranong aus an.
Entweder mit dem kleinen Passagierbooten, größeren
Longtailbooten oder den doppelt so schnellen und teureren
"Speedbooten". Das Dorf Phayam bietet das
Notwendige für Touristen an. Kleine Einkaufsläden,
Restaurants und Motorbike-Vermietungen.
Auch einige Anlagen und Restaurants vermieten Motorbikes.
Tipp! Hinterlegen sie keinen Pass oder
Flugtickets. Nur Kopien. Im Schadenfall sind sie damit in keiner
schlechten Verhandlungsposition. Denken sie auch daran, dass
Motorräder in Thailand grundsätzlich nicht versichert sind! Es
gibt genügend Motorräder mit Automatik-Getrieben.
Geldwechsel & Banken:
Auf Phayam akzeptieren fast alle Hotels keine
Kreditkarten-Bezahlungen. Dennoch kann Bargeld (Euro, SFR und
US$) bei wenigen Geldtauschern gewechselt werden. Am
bekanntesten ist "Nice-Tour & Travel" mit einem Büro in Baan Phayam.
Siehe auch Link: Geldwechselmöglichkeiten.
Der Wechselkurs von Bargeld-Noten ist um ca. 5-6 Prozent
schlechter als auf dem Festland. Dies gilt ähnlich auch für
Reiseschecks. Es gibt noch keinen Bankautomaten oder gar eine
offizielle Bankfiliale auf der Insel. Ansonsten findet der Reisende alle
kleinen Notwendigkeiten wie ein Minireisebüros, Taucherinfos,
kleine Lebensmittelläden in dem kleinen Dorf. Auch über die
Weiterreise vom Festland kann man in den kleinen,
spezialisierten Reisebüros in Baan Phayam erfahren.
Auf der Insel gibt es nur eine kleine Notfall-Krankenstation
ohne Apparatemedizin, unter Leitung einer Krankenschwester. Das
nächste größere Hospital befindet sich in der Provinzhauptstadt Ranong,
wo aber nur wenig englisch gesprochen wird. Internet:
In vielen Anlagen auf der Insel gibt es zwischenzeitlich WLAN.
Die Verbindungen sind zwar recht langsam, aber fürs Surfen und
e-Mail-schreiben schnell genug. Im Hafen von Baan Phayam gibt es
auch wenige Internet-Cafes. Mobiltelefone haben
eine gute Verbindung über das Thainetz.
Eigentlich alle
Anlagen betreiben ein Restaurant. Mit den
eigenständigen Restaurations-Betrieben gibt es in der
Hauptsaison etwa 100 Betriebe. Davon sind nur sehr wenige gut
besucht. Empfehlungen abzugeben ist fast unseriös. Wechseln doch
Personal und Essengerichte oft. Trotzdem gibt es viele kleine
Esstempel, die die Besucher mit guten Essen und preiswerten
Essen zufrieden stellen. An den grossen Buchten und in Baan
Phayam häufen sich die Restaurants. Auch unterwegs an den
kleinen Strassen gibt es einige kleine Familienbetriebe. Die
Kosten fürs Essen liegen erstaunlicher Weise auf günstigen
Festlandsniveau. Das liegt wohl an der hohen Anzahl von
Backpackern.
Phayam
Island verfügt über 2 große Buchten (Ao Khao Kwai & Ao Yai), die
jeweils gut 3 km
Strand messen. Der Nordstrand (Ao Khao Kwai) ist durch
Felsensteine getrennt. Im Westen der auch Buffalo-Bay genannten
Bucht gibt es einen
Mangroven-Abschnitt und das Wasser dort ist sehr flach, sodass
Schwimmen nur weiter draußen möglich ist. Dagegen bietet der
Nordosten der Ao Khao Kwai-Bucht gute
Bademöglichkeiten. Dafür ist der Westen der Ao Khao Kwai für
Kinder und Plantscher ein Paradies.

Die Ao Yai-Bucht
ist ein sehr breiter und seichter, sehr langer Sandstrand. Zum
Schwimmen muss man nicht allzuweit ins Wasser. Er ist im
Gegensatz zur Ao Khao Kwai Bucht kaum von Felsen durchsetzt. Nur
in der Regenzeit ist dieser Strand rauh, die Ao Khao Kwai-Bucht
dagegen recht ruhig. Am Yai (Yai bedeutet = groß) Strand hat sich eine eigene
kleine
Infrastruktur angesiedelt. Hinter dem Strand findet man eine
Ansammlung von Shops, Restraurants und Geschäften.
Inzwischen wird hier fast schon so viel Angeboten wie in Baan
Phayam.

Im Norden
von Koh Phayam liegt die kleine etwa 250m lange
Ao Kwang Peeb-Bucht, an der das gleichnamige
Resort liegt. Diese wird gelegentlich auch Monkey-Bay genannt.
Die Bucht ist eingerahmt in steilabfallenden Dschungel. Mit dem
Motorbike gelangt man durch ein imposantes Urwaldgebiet (mit
einer Ansiedlung von Nashorn-Vögeln) zu dem schönen Strand, wo
man auch gut schnorcheln kann. Ausrüstung dazu gibts leihweise
preiswert im Resort-Restaurant. Die Betonstraße endet etwa 400
Meter vor der Bucht. Leider ist es gestattet, mit dem Motorbike
über eine Sandpiste bis fast an die Bucht zu knattern. Dies
stört bestimmt die noch intakte Vogelwelt in diesem kleinen
Areal. Eigentlich könnte die kurze Wegstrecke gut zu Fuss
bewältigt werden. Auf dem Weg zum Kwang Peeb Strand, wo es links
noch zum Anjapan Bungalows geht, zweigt rechts unmerklich ein
schlechter Trail zur Ao Pai ab. Gut 20 Minuten braucht man zur
kleinen paradisischen Bucht.
Im Südosten liegt die Ao Mook, die eigentlich
keine Bucht ist. Mehr ein Strandabschnitt. Von hier blickt man
auf das Festland und auf die vorgelagerte kleine Insel Koh Kam.
In der Ao Mook liegt nur eine Bungalowanlage. Bei Regen erreicht
man dann das Resort wegen des schlammigen Sandweges nur
schlecht. Im Westen, um den Main- und Tempel-Pier herum liegen
kleine weitere Strandabschnitte, an denen einige Resorts liegen.

|