Die Region Khao Lak an der Westküste der Provinz Phang Nga versteht sich als ein familienfreundliches tropisches Urlaubsziel an langen schönen Sandstränden. Einige publikumswirksame Attraktionen, die es auf Phuket gibt, sucht man in dieser Region vergebens. Kein größerer Tempel, kein Unterhaltungspark. Auch lärmenden Jetski oder die Schnellboote zum Beachsegeln - sie sind (noch) verpönt an diesen ruhigen Stränden. Hoffentlich bleibt es so. Dennoch bieten sich von  Khao Lak aus lohnenswerte Ausflugsziele und so manches Touristenhighlight an. 

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Similan- und Surin- Inseln

Das wohl bekannteste Ausflugsziel in der Region Khao Lak ist das Taucher-, Schnorchel- und Badeparadies Similian Islands, die bereits 1982 zum Marine Nationalpark ernannt wurden.  Der kürzeste Weg zur Überfahrt führt vom geschützten Binnenhafen vom Thap Lamru Hafen aus. Von hier aus starten nur in der Hauptsaison die Schiffsfahrten auf die etwa 65 km nordwestlich liegenden Inseln. Da der Similan-Nationalpark in der Zeit von Anfang Mai bis Anfang November geschlossen ist, werden in der Nebensaison - auch wegen der oft unruhigen See - keine Tauchfahrten angeboten. Die Überfahrtzeit ist von dem gebuchten Boot abhängig. Die modernen Schnellboote erreichen die Similan-Inseln schon in gut einer Stunde, die langsameren "Kutter" bis zu 2 Stunden unterwegs - oneway. Wichtig, da für Tagesfahrten viel Zeit verloren werden kann. Ausflugsfahrten zu den Similan-Inseln (zum Tauchen, Schnorchel und Baden) kosten ab 3500 Baht pro Person. Vor Ort Preisvergleiche, welcher Anbieter was anbietet - lohnt allemal. Mehr über die Similan Inseln: bitte hier Klicken !  

Highlight auf den Similan: Donald Duck Bay auf Insel Nr. 8 Highlight auf den Surin-Inseln: Besuch bei den Moken

Ein weiteres Top-Ziel sind die Surin Inseln, die dicht zur Grenze an Burma liegen und zu den Ausläufern des burmesischen Merguri Archipels zählen.  Auch diese sind ein ausgewiesener Marine Nationalpark. Die beste und preiswerteste Verbindung besteht vom Karaburi Pier aus, an dem auch das Headquarter des Surin-Nationalparks liegt. Vor Ort bekommt man hier auch weiter Informationen zum Nationpark. Von den Khao Lak Stränden sind es je nach Standord von 45 bis 55 km bis zum Karaburi Pier. Man fährt den Highway Nr. 4 nördlich hinauf über Takua Pa Richtung Ranong.  Die Surin-Inseln sind noch nicht so bereist wie die Similan-Inselgruppe. Auch dieser Marine-Nationalparks ist in der Nebensaison (Anfang Mai bis Anfang November) geschlossen - Touristenüberfahrten sind dann normalerweise nicht möglich. Weitere Infos zu den Surin-Inseln finden Sie hier...

Baan Nam Khem - Koh Kho Khao - Koh Prathong

Etwa 25 bis 30 km nördlich von den hier genannten Stränden am Khao Lak liegt das Fischerdorf Baan Nam Khem. Hier wurde in der Vergangenheit bis Ende der 1970iger Jahre noch Zinn an den Küstengewässern und im Hinterland abgebaut. Nach der Einstellung des industriellen Abbaus ernährten sich die Bewohner hauptsächlich vom Fischfang. Die Ortschaft wurde 2004 stark von den Tsunamiwellen beschädigt. In Baan Nam Khem gab es die meisten Opfer unter der thailändischen Bevölkerung. Westlich der eigentlichen Ortschaft wurde ein sehenswerter Park als Tsunami-Memorial mit deutscher Unterstützung gebaut. In der Nähe zeugen noch heute große Fischkutter, die von den Wellen ein paar Hundert Meter in die Ortschaft getrieben wurden.

 

Wellenförmiges Mahnmal mit Gedenktafeln in Baan Nam Khem

Hinweg gespülte Fischkutter in Baan Nam Khem

Vom Tsunami-Memorial hat man auch eine schöne Aussicht hinüber auf Koh Kho Khao Insel. Man sieht "nur" die ersten 6 km des insgesamt 16 km langen feinen Sandstrandes der Insel. Ein kleiner Sund, der regelmäßig per Fährverkehr das Festland mit der Insel verbindet ist zu sehen. Der kleine Pier am Festland in Baan Nam Khem liegt im Norden der Kleinstadt. Das Tsunami-Memorial und den kleinen Fährhafen erreicht man über ein Stichstraße vom Highway Nr. 4 aus. Der Abzweig liegt in der kleinen Ortschaft Baan ....an einer Polizeistation ein paar Kilometer südlich von Takua Pa.

 

Blick vom Memorial nach Koh Kho Khao Koh Kho Khaos 16 km langer Traumstrand

Für Natur- und Inselliebhaber ist ein Ausflug auf Koh Kho Khao und/oder auf die nördlich liegende Koh Prathong ein Highlight. Während auf Koh Kho Khao gerade mal eine handvoll Resort liegen, gibt es auf Koh Prathong nur das teure Golden Buddha Resort. Koh Kho Khao entwickelt sich immer mehr zu einem Geheimtipp und als Alternative für Urlaubstage auf einer paradiesischen, ruhigen Insel. Mehr über die Trauminsel hier...

 

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Einige Tauchschulen haben sich bereits in der Region angesiedelt. Neben den Liveaboards, also mehrtägigen Fahrten mit dem Schiff, bieten die meisten auch Tagesfahrten zum Tauchen und Schnorcheln an. Hauptziel sind die Similan-Inseln und ein paar mittelmäßige Korallenriffe vor der Küste der Khao Lak-Strände. Der Boom der vergangenen Jahre hat die Anzahl der Tauchbasen explodieren lassen. Waren Anfang 2000 gerade mal 3 Tauch-Dienstleiser vor Ort, so sind es 2008/2009 schon sechszehn Fast alle Tauschulen verfügen auch über deutschsprachige Tauchlehrer. Die meisten Tauchfahrten führen zu den Similan Inseln, die fast 70km entfernt liegen und zu dem naheliegenden Wrack eines alten Zinn-Schiffes, nahe des Cap Coral (siehe Karten). Aber auch die nicht zu dem Similan-NP gehörenden Tauchgebiete um Koh Bon und Koh Tachai sind ein Highlight. Jede Hotel- oder Bungalow-Anlage arbeitet auf Provisionsbasis mit einer oder zwei Tauchbasen zusammen. Informationsbroschüren liegen überall aus. 

 

Tauchboote ankern vor den Similan-Inseln Touristenboote im Hafen von Tap Lamru

Alle Tauchschulen verfügen über Pickup-Fahrzeuge, sodass die Entfernung zur Anlage keine Rolle spielen sollte. Die Preise für die Tagesfahrten zu den Similan-Inseln beginnen bei ca. 5000 Baht. Einige Tauchschulen treten nur als Vermittler auf, wie der um seit Jahren um Investoren buhlende Tauschulen-Leiter von Manta Point. Seriöser kommen da z.B. die Sea Bees- und KON TIKI-Basen daher. Gute Tauschulen publizieren einen Timetable für die Fahrten und führen Preislisten auf den Webseiten. Die Abfahrten erfolgen in aller Regel vom Thap Lamru Hafen, der ein paar Kilometer südlich von Khao Lak liegt und von jeder Tauschule angefahren wird. 

 

Tauchschulen in der Khao Lak Area

Bubble Blue Scuba Manta Point - (D) 
Coral Grand Divers Raya Divers Khao Lak
Divers Land Khao Lak Sea Bees Diving Khao Lak - (D)
High Class Adventure - (D) Sea Dragon Dive Center  - (D)
IQ Diver - (D) Similan Diving Safaris Co. Ltd.
Khao Lak Fun Divers - (D) Sub Aqua Dive Center - (D)
KON TIKI Khao Lak  Wetzone Divers - (D) 
Liquid Adventure - (S) Wicked Diving - (S)

Die Tauchschulen in Khao Lak mit einem (D) sind deutschsprachig oder mit deutschen Tauchlehrern gut besetzt.

 

 

Jeder Naturfreund müsste vom Khao Sok Nationalpark begeistert sein. Auf rund 740 qkm Fläche weitet sich der ursprüngliche Regenwald aus, dessen Mittelpunkt der Stausee Chiew Lan ist. Der Park ist (noch) nicht überlaufen und nur ein paar hundert Meter vom Highway 401 entfernt, der den Isthmus von Kra zwischen Takua Pa und Surat Thani verbindet. Den Besucher erwartet eine einfache aber interessante Infrastruktur mit urigen Holz- und Bambusunterkünften, Restaurants und vielen Angeboten fürs Aktiv sein.  Attraktion sind u.a. auch einige Baumhäuser, die als Übernachtungsmöglichkeit angeboten werden. Wer ein paar Tage Wildlife genießen möchte, der kann sich auch vor Ort informieren. Neben dem Haedquarter findet der Interessierte auch ein Visitor Center. Wanderungen, Elefantenreiten, Höhlenbesuche, Kanu- und Flossfahrten sowie die Übernachtung in den schwimmenden Bungalows direkt am Stausee zählen zu den Highlights des Parks. Mehr über den Khao Sok Nationalpark? Hier Klicken!

Direkt am Beginn der Region Khao Lak, ganz im Süden, findet man in der Nähe der Polizeistation direkt am Highway 4 die Hauptverwaltung des Khao Lak Lamru Nationalparks. Er wurde erst 1991 eröffnet und 1995 um ein bisschen Strand und Seegebiet erweitert. Er ist mit etwa 125 qkm eher klein geraten unter den Nationalparks in Thailand. An der Hauptverwaltung bekommt man jedoch gute Informationen. Lizenzierte Park-Tour Guides führen in Halb- und Tagestouren durch die schöne Landschaft. Zu den Kosten für den Guide addiert sich noch der Nationalpark-Eintritt. Junge Leute oder konditionsreiche motorisierte Ältere können jedoch auch etwas Abseits in den kleinen Stichstraßen den Dschungel kostenfrei erkunden. Mit ausreichen Wasser eindecken ! Der Lamru Nationalpark ist kein Muss. Wer dennoch nicht in die anderen, weiter entfernt liegenden NP´s weiter fährt, kann hier ein wenig in den Dschungel eintauchen.

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Die Strände & Buchten

Noch immer sind die Strände im Norden der Region Khao Lak wenig besucht. Es ist also eine schöne Tour, mit dem Moped oder Jeep, die verlassenen Strände des Kukkak und Bang Sak aufzusuchen. Klasse ist aber auch eine Strandwanderung von den südlicheren Stränden, Nang Thong und Bang Niang Beach aus. Wegen der boomenden Touristenzahlen ist allerdings der Sunset-Beach nun schon recht eng bestuhlt.

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Wer auf den Rücken der Dickhäuter reiten möchte, kann in jeder Bungalowanlage eine Tour buchen. Einige Elefanten-Camps befinden sich jenseits in kleinen Stichstrassen am Highway 4. Ablehnen sollte man die gelegentlichen Angebote von Elefantenreiten direkt an den Stränden. Gelegentlich werden junge, von den Müttern getrennt Elefantenbabys den Touristen vorgeführt. Auf Pickups werden die Jungtiere von den Müttern getrennt um an den Stränden schnelles Geld zu machen. Aus Tierschutzgründen ist es jedoch besser, sich in die Camps fahren zu lassen. Hier haben die Jumbos eine bessere Verpflegung, mehr Platz und leben in einer natürlicheren Umgebung. Schließlich erkundet man damit auch gleich ein wenig das Hinterland von Khao Lak.

Viel Marketing und breiteres Angebot: das Elefantencamp direkt am Highway nördlich vom Baan Bang Niang Landschaftlich schönere Elefantenritte gibt es im Khao Sok Nationalpark. Preiswerter ist es dort auch.

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Wer träumt nicht von einer Abkühlung in tropischen Länder in einem Wasserloch unterhalb des Falles? Die Wasserfälle um Khao Lak sind bestimmt nicht die spektakulärsten nicht die höchsten oder gar die wasserreichsten Thailands. Viele sind nach  einem Ausflug zu den "Ton Chong Fa"-Fällen, die etwa 5km westlich vom Baan Bang Niang liegen und wo gleich 200 Baht Nationalpark-Eintritt fällig sind, enttäuscht. Ein wenig imposanter sind die "Lam Ru" Wasserfälle, die allerdings 30km entfernt südöstlich der Kleinstadt Kapong liegen. Eine Fahrt mit einem Motorbike (ab ca. 250 Baht/Tag)  nach Kapong und dann weiter südöstlich zu den Wasserfällen ist ein schöner Ganztages-Ausflug - und die Umgebung fasziniert eigentlich jeden. Gerade die Skandinavier zeigen sich in der regenarmen Zeit zur Hauptsaison oft enttäuscht über die Höhe der Wasserfälle. In Norwegen und ein wenig auch in Schweden gibt es da prächtigere Fälle. Ebenso in Thailand, so z.B. in der Provinz Phattathalung - östlich von Trang.

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Bang Niang Markt

Dreimal die Woche findet in der Ortschaft Bang Niang (neben dem neuen Bang Niang Stadion (Thaiboxen) ein farbenfroher Wochenmarkt statt. Am Montag, Mittwoch und Sonnabend kaufen hier Einheimische, Hotelbesitzer, Residenten und auch Touristen preiswert ein. Eine gute Auswahl an tropischen Früchten und Gemüse, frische Fleischwaren (Schein und Huhn), thailändische Fastfoot-Essenstände, Haushaltswaren sogar preiswerte Kleidung (T-Shirts preiswerter als in den Touristenshops) sind hier zu bekommen. Vorn zur Hauptstraße hin befindet sich ein großer Taxistand mit Songthaews. Ein paar bildreiche Eindrücke finden Sie in unserer Fotosession.

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Die Miete eines Fahrzeugs ist auch für Khao Lak zu empfehlen. Die meisten Bungalowanlagen liegen zwar am Strand, die meisten Touristenattraktionen jedoch immer mehrere Kilometer entfernt. Ebenso die Shopping-Zeilen und viele Restaurants. Auch die günstigen Taxikosten summieren sich. Der Linksverkehr sollte in dieser recht verkehrsarmen Gegend kein großes Problem sein. Vielmehr sind es für uns die  ungewöhliche Fahrweisen einzelner Verkehrsteilnehmer. Busse und LKW´s haben immer Vorfahrt - und verkehren auch so. Auf dem Highway Nr. 4, auch  Petchakasem Road genannt, rasen die Fahrzeuge vorbei an teilweise unbefestigten Fusswegen.

Fahrzeug-Kosten bei einer Tagesmiete: Jeeps von 1000 bis 1500 Baht, Motorbike: 250 bis 350 Baht. Wichtig: Bremsen checken, da Fahrzeuge nicht immer im besten Zustand.

Wer eine Zweirad (Motorbike) mieten will, der wendet sich am besten an die Bungalowanlagen oder einem größeren Vermieter, die entsprechende Services bieten können (regelm. Wartung). Viele Anlagen vermieten aber auch selbst Motorbikes. Bei Unvorhergesehenen ist das meistens der bessere Weg. Grundsätzlich gilt: Langsam fahren und auf die Straße achten- nicht auf die Landschaft! Bei der Anmietung eines Jeeps benötigen sie einen Internationalen Führerschein. Deponieren sie keine Papiere (wie Führerschein oder gar Pass) bei den Vermietern, wenn Sie bei einen kleinen lokalen Vermieter Fahrzeuge anmieten. Oft zögert man bei einem Schadensfall mit der Herausgabe wichtiger Papiere. Der Spritpreis für den Liter Super liegt seit vielen Jahren bei umgerechnet 0,50 Euro !  Weitere Infos zur Fahrzeugnutzung in Thailand: hier !

Motorbike: eine Yamaha Fino - Nostalgie Car-Rent-Bestseller: Raumwunder Honda-Jazz

Teuer ist eine Automietung bei dem örtlich vertretenen Vermieter Budget. Dieser verlangt im allgemeinen die höchsten Mietpreise. Die Fahrzeugflotte ist nicht neu und Budget wird als Franchise-Unternehmen geführt. Was zu international stark unterschiedlichen Qualitäten der Niederlassungen führt. Ein paar kleine regionale Vermieter, die an dem Highway 4 zu finden sind, verlangen ab 1200 Baht den Tag für einen Kleinwagen. Die ehemals so beliebten Caribian-Jeeps von Suzuki sind aus den Fahrzeugbeständen der thailändischen Vermieter aus Altersgründen verschwunden. Grundsätzlich preiswerter ist eine KFZ-Miete auf Phuket. So kann man leicht die ca. 80 km vom Flughafen Airport auf Phuket auf guten Strassen zur Unterkunft am Khao Lak fahren. Gute KFZ- Angebote bekommen Sie hier...

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