Eine Reise in die Gebiete des tropischen Südthailands ist nicht nur eine Reise in eine andere Kultur. Die hygienischen wie natürlichen Voraussetzungen sind andere wie in unseren europäischen Ländern. Eine gründliche vorab Information ist sicher sinnvoll - eine Reise bei Einhaltung gewisser Richtlinien nicht gefährlich. In Thailand gilt das Malaria-Risiko als sehr gering. Im Süden des Landes ist es nahezu ausgeschlossen. 

Impfungen bei der Einreise aus Europa sind nicht vorgeschrieben !

Die Informations-Fenster

Damit Sie schnell und gewissenhaft Bescheid wissen, haben wir viele bedeutende Info-Quellen durchforstet und wollen Ihnen hier eine ausführliche, wie einfache Darstellung der möglich Reisekrankheiten geben. Malaria, Dengue-Fiber, Hepatitis A+B, Tetanus  und Typhus sind hier zu nennen. Aber auch Durchfall, der Sonnenbrand und Mücken im allgemeinen zählen zu den kleinen Gefahren und Unannehmlichkeiten bei einem Aufenthalt in tropischen Ländern. Auch die Tollwut kann bei Missachtung eines Bisses schlimme Folgen bereiten. Sehr unangenehm bis Lebensgefährlich können jedoch von den meisten Touristen unbedachte, andere Vorfälle sein. 

So kommen z.B. wesentlich mehr Menschen in Thailand durch herunterfallende, nicht geerntete Kokosnüsse ums Leben als von Malaria. Ein weiteres Risiko besteht durch das Baden im aufgewühlten Meer. Wie auch in jedem anderen Ländern mit Badestränden am Meer schluckt das Wasser übereifrige, sich überschätzende Badende. Für Gefahr sorgen auch die Meeresbewohner. Haiangriffe auf Badende sind in Südthailand kaum gekannt. Mehr sind es die Quallen, die Schwimmenden oft schmerzhafte Wunden zufügen. Ab 2007 wurden in südthailändischen Gewässern, an der Ostküste Phukets, in der Nähe von Phi Phi und an der Westküste von Koh Lanta die sonst dort nicht vorkommenden gefährlichen Würfelquallen gesichtet. Im April 2008 gab es einen Todesfall eines jungen Mädchens. Die Würfelquallen (Unterart auch Seewespe genannt) sind vom Indischen Ozean bis in den warmen Pazifik verbreitet.

Wenn Sie auf "Nummer-Sicher" gehen wollen, ob Sie in Ihrem Gepäck nichts vergessen werden, dann klicken Sie bitte hier auf die Reiseapotheke.

Bei der Einreise nach Thailand aus einem Drittland von Zentralafrika oder Südamerika ist eine Gelbfiber-Impfung (Hepatitis B) vorgeschrieben.

Sinnvoll ist die Mitnahme von Kohletabletten o.ä. zur Regulierung des Darm- und Magenhaushaltes, falls zuviel mit ungewohntem Essen "experimentiert" wird.

Wer selbst noch einmal gewissenhaft nachschauen möchte, der findet hier die Links zu informativen und seriösen Webseiten zu den Themen "Gesundheit und Impfungen auf Reisen". Auf Verknüpfungen zu gewerblichen Webseiten u.a. von Softwareunternehmen haben wir verzichtet, da diese inzwischen sehr kommerziell im Web auftreten. D.h., schon als Verkaufsorganisation der Pharmaindustrie auftreten.

www.auswaertiges-amt.government.de | www.gesundes-reisen.de | www.impfonline.de 

HIV/AIDS Unbestritten ein Problem in Thailand und ein hohes Risiko für die Sextouristen. Wer immer noch glaubt in der Ferne ungehemmt diesen Vergnügen nachgehen zu können, der irrt. Die meisten Prostituierten haben die Situation und die damit verbundene Lebensgefährlichkeit erkannt und oft schon miterlebt. Es gibt definitiv keine exakten Zahlen über die Höhe der Infektionsrate im Sexgewerbe. Diese ist auch nicht so hoch - es grassieren Zahlenangeben bis 50 Prozent und mehr - wie manche unseriöse Quellen weiss machen wollen. Da man aber eine HIV-Infektion nicht Sehen, Riechen, Hören oder gar Schmecken kann, bleibt nur der Safer-Sex übrig.

Vogelgrippe seit einiger Zeit entwickelt sich aus Asien kommend ein beim Federvieh auch für Menschen gefährlicher Virustyp. Allein in Thailand sind nachweisslich 13 Menschen (Stand 11/05) in ca. 24 Monaten ums Leben gekommen. Die meisten Menschen hatten dabei direkten "beruflichen" Kontakt zum Federvieh oder waren verwandt mit diesen. Die jährlich durch eine ganz normale Grippe in Deutschland Verstorbenen ca. 4000 Menschen, relativieren aufkommende Panik. Zwischenzeitlich gibt es ein Medikament von der Schweizer Firma "La Roche", dass Hilfe verspricht. Doch noch ist es - auch wegen der in Lebensnotwenigen Lagen schwer zu verstehenden Patentschutzes - recht teuer. 

Eine Infizierung mit dem H5N1-Erreger ist also nicht unbedingt tödlich. Stark erhitzte oder gar gebratenes oder gekochtes Fleisch vom Federvieh ist ungefährlich. Der Verzehr ist also unbedenklich. Eine Mensch zu Mensch Übertragung ist nicht bekannt. Besuchen Sie in Thailand keine Vogel-(Hühner) Farmen und halten Sie sich auf Märkten den Ständen fern. Bisher war kein Tourist betroffen. Das gilt auch für alle anderen der vielen Länder, wo die Vogelgrippe (engl. bird flue) zwischenzeitlich auftritt. Thailands Geflügelindustrie prüft ständig die Farmen. Ohne "Chickenverzehr" ist ein Leben in Thailand auch undenkbar.

 

Wichtiger Hinweis zu diesen Empfehlungen:  Die allgemeinen Informationen beruhen auf Empfehlungen der Weltgesundheits-Organisation WHO, Hinweisen verschiedener Tropeninstitute und aktuellen Fachinformationen. Eine Haftung unsererseits wird jedoch, auch wegen der sich ständig ändernden Seuchensituation ausdrücklich abgelehnt. Die meisten empfohlenen Medikamente sind verschreibungspflichtig und müssen vom Arzt verordnet werden, der Sie und Ihren Gesundheitszustand am besten kennt. 

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Malaria !

Sehr viele behaupten schon, dass das Risiko an  einer Impfung zu Erkranken höher ist, als die Wahrscheinlichkeit einer Malariainfektion im Süden Thailands.

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Viagra !

Es ist statistisch bewiesen: Es sterben mehr Europäer durch die unverträgliche Einnahme von Potenz stärkenden Mitteln in Thailand als von allen tropischen Infektionen insgesamt!

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