Kultur Übersicht

Sunset am Cap Promthep
Die Palmen
Hoch hinauf: schwierige Ernte Sie ist Markenzeichen und Symbol für Sonne, Strand und Meer. Die Palme. Doch  für Thais ist dieser Baum mehr als nur ein Schattenspender mit Früchten. Natürlich, die Kokosnuss ist je nach Palmenart eine wertvolle Nahrungsquelle. Die köstliche Milch ist klar, das getrocknete Fruchtfleisch, das sogenannte  Kopra, wird  zur Herstellung von Ölen und Speisefetten verwendet. 
Diese werden zum Kochen und zur Herstellung von Seifen genutzt.  Selbst Pressrückstände taugen noch als Viehfutter. Aus den Gipfelknospen wird Palmkohl bereitet und gegen den Durst und für Betäubung sorgt der Saft des Stammes, der zum Palmwein gegoren wird. Verwendung findet die geteilte Kokosnuss auch als Auffangschale an den Gummibäumen. Auch als Heizmaterial für Wog`s und Töpfe nutzt man den Hartschalenkern. 

Das Holz der teilweise sehr hochstämmigen Palme wird als Bauholz genutzt. Für den Schiffskörperbau eignet es sich allerdings weniger. Mit den Palmwedeln werden seit Jahrtausenden Hütten eingedeckt, die selbst bei starkem Monsunregen die Zimmer trocken halten. Und schließlich schläft man noch auf den Fasern der Kokosnuss, die zu Matratzen und Matten verarbeitet werden.

Affen sind geschickter am Baum  Viele Touristen tun dies unwissend.  Zur Ernte von Nüssen werden in Südthailand Affen dressiert. Diese verrichten die Arbeit wohl schneller als die Menschenhand. So ist dieser genügsame Baum, der am trockenen Sonnenstrand ebenso gedeiht wie in Feuchtgebieten, eine Lebensader der Menschen tropischer und subtropischer Gebiete.
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Die Gummibäume
In der Regel tröpfelt es nur Sofern es sich nicht um synthetisch hergestellte "Dinger" handelt, bringt so mancher Alleinreisende ein thailändisches Naturprodukt wieder zurück zu seinem Ursprung. Und es kehrt nach Gebrauch wieder in die Erde zurück, aus der es Erwuchs. Ein Gummischutz, der verarbeitet als Kondom bezeichnet wird, wird so zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge wieder re-importiert. 
Touristen, die Thailand bereisen, passieren zwangsläufig große Kautschuk-Plantagen. Auch riesige Landflächen auf Phuket sind mit dem "Fremdling" Gummibaum bepflanzt. Thailand ist der weltführende Exporteur von Naturkautschuk, noch vor Indonesien und Malaysia. Ein Gummibaum braucht etwa 5 bis 6 Jahre, bis er zur Latexgewinnung angeritzt werden kann. Die Bewirtschaftung von Kautschuk-Plantagen ist sehr arbeitsintensiv. Im Morgengrauen ziehen die Arbeiter durch die dünnstämmigen Wälder, um durch kerbige Einschnitte den milchigen Saft in die halbe Kokosnuss-Auffangschale zu leiten. 

Die Latexmilch wir dann gesammelt und in zähem Zustand in einer Art Mangel zu Lappen gepresst und anschließen in Ballen zur Weiterverarbeitung gegeben. Ob Fahrzeugreifen, Radiergummis oder Badelatschen, die Produkte aus Kautschuk sind vielzählig. Erst 1901 kam der erste Gummibaum-Setzling (über Malaysia) in die Region Trang nach Thailand, nachdem die Samen von einem Engländer aus Brasilien geschmuggelt wurden.

Zum Trocknen: Latexlappen auf Phuket Die Britten erkannten früh die wirtschaftliche Bedeutung des Latex in der Frühzeit der Industriealisierung. Die Kolonien mit "Amanzonien- Klima" wurden zum Anbau verpflichtet. Heute liegt der Anteil des Naturkautschuks bei etwa konstanten 30 Prozent.
 

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