|
Guten
Tag - Dankeschön - Entschuldigung
Wer
Thailand bereist, wird immer wieder auf ein archaisches Symbol
des alten Siams treffen. Die Hände werden vor der Brust spitz
gefaltet und dann Richtung Nase geführt. Das ist ein Wai.
Es ist die siamesische Art sich in Achtung zu Grüßen, Guten
Tag zu sagen, ein Dankeschön zu äußern oder aber auch sich
mit einem Lächeln dabei zu Entschuldigen. Die Art des Gebrauchs
von Wai`s ist heute noch populär. Selbst in den
Abendnachrichten der Thai-Sender, den Unterhaltungsshows und in
der Politik ist diese Form des Kommunizierens immer noch
"in".
Der Königsfamilie erweist man den
Wai
noch mit den gefalteten Händen über den Kopf und die Thais
knien noch dazu nieder. Auch den Mönchen gegenüber wird diese
Ehrerbietung erwiesen. Ausländer sollten nur zu offiziellen
Anlässen Thailänder mit einem Wai Begrüßen. Das
Hotelpersonal oder bei Einkaufen sollte man nicht mit einem Wai
begegnen. Auch von Erwachsenen zu Kindern wird nicht mit einem Wai
gegrüßt. Umgekehrt ist es anders.
|
Spitznamen
Fast alle Thailänder,
Männer wie Frauen, erhalten von den Müttern als Baby einen Spitznamen.
"Dschep Dschep" beispielsweise bedeutet Küken und
klingt wie das Gerufe des kleinen Federviehs. Ein liebevoller Name
für die niedliche Tochter. Oder: "Kob", das Frosch
bedeutet und womit der Mann ein Leben lang von Verwandten gerufen wird. Sicher ist dies
auch eine Überlieferung aus dem Buddhismus, der als sehr naturverbunden
gilt. Diese Spitznamen-Vergabe ist
einfach eine liebevolle und witzige Bezeichnung für einen kleinen,
gerade geborenen Erdenmenschen.
Thai-Year
So mancher
wundert sich über das Datum auf der Rechnung oder in einem Brief. So
mancher weiss mit dem thailändischen Jahr nichts...oder nur wenig
anzufangen. Der Thailänder bezieht sich bei der Datumsangabe auf seine
Kultur, auf das Geburtsjahr Buddhas. Alle thailändischen Zeitungen und
Zeitschriften richten sich danach. Die Schulen auch. Deshalb passiert es
noch häufig, dass eben aus 2006 das Thai-Jahr 2549 wird. 2007 ist 2550.
So wundern Sie sich bitte nicht, so falsch wie man womöglich meint,
verschreibt sich kein Thailänder.
|
Trinkgelder
(engl.
"tip")
Lassen Sie
Ihre Herz sprechen. Geben Sie ein gutes Trinkgeld bei ansprechenden
Service, etwas mehr bei sehr gutem Service. Wenn sie enttäuscht sind -
dann nichts. Beträgt die Essenrechnung mit 2 Personen ca. 450
Baht, dann ist die Bezahlung mit 500 Baht ein recht gutes Trinkgeld. Das
"Tip" ist üblich in den Restaurants und Hotels
(Zimmer-Personal, Kofferträger...) Nicht Angesagt ist ein Trinkgeld
z.B. an Taxifahrer oder Sonnenschirm-Vermieter. Die Höhe eines
Trinkgeldes sollte sich auch ab ihrem "Auftreten" ....bzw.
Ihrer Hotel-Kategorie messen lassen.
Beispiele:
Zimmermädchen
verdienen im Monat etwa 4 000 Baht, Hotelpersonal ...z.B.
Restaurantbedienung ...ca. 6 000 bis 10 000 Baht die junge Dame am
Bank-Wechselschalter ca. 12 000 Baht.
Der
Auslandsgast bezahlt pro Nacht 100,- Euro...ca. 4 800 Baht. So
kann man schnell Einordnen, wenn teure Hotels gebucht wurden, wozu die
Gäste vom Thaipersonal geschätzt werden. Nämlich kurz als
"Reich". Das in Europa jedoch andere Preise zu bezahlen
sind...weiss der Thai nicht aus Erfahrung.
So ist
der Maßstab zum Trinkgeld ja nicht das eigene Verhalten oder
Einkommen - vielmehr das Einkommen des Service-Leistenden. Für ein
Zimmermädchen ist also ein "Tip" von 200 Baht schon ganz
ordentlich...400 Baht eventuell ein Zehntel ihres
Monatseinkommen.
|
|
Startseite
Info-Site
Hotel-Guide
Die
Urlaubsorte
Reiseangebote
Phuket
allg.
Phuket
Umgebung
Karten
Kommunik@tion

|