Man sollte meinen, dass die Deutsche Botschaft
für Ihre Staatsbürger in ähnlicher Form bei Schwierigkeiten
aktiv wird, wie dieses die Schweizer-, Französischen- oder US
Amerikanischen Vertretungen auch tun. Doch weit verfehlt.
Viele Beispiele zeigen, dass hier anscheinend das falsche
Personal nach Thailand delegiert wurde. Sicher, die meisten
Aufgaben sind für jede Staatsvertretung peinlich (siehe
Artikel auf der Hauptseite) !
Hier sein nur ein Beispiel
genannt warum harsche Kritik angebracht ist: Ein Deutscher
Investor auf Phuket wurde bereits zwei Tage nach seinem Tode
in einem thailändischen Tempel verbrannt. Er soll, so die
örtlichen Polizeiangaben, an einem Cocktail aus Alkohol und
Schlaftabletten und anschließenden Herzversagen verstorben
sein. Die Botschaft war von den thailändischen Behörden
nicht unterrichtet worden! Das Botschaftspersonal zeigte sich
nach den Recherchen eines örtlichen deutschen Redakteurs und
seinen Erkundigungen nach dem Vorfall - überrascht, und wurde
erst von diesem Medienmann über die Vorkommnisse in Kenntnis
gesetzt.
Erst
wenige Tage vor seinem Ableben hat der "Verstorbene" eine hohe
Geldsumme nach Thailand überwiesen bekommen. Seine
thailändische Ehefrau, die den Toten fand, hatte Zugriff auf
das gemeinsame Konto. Zu Verwandten wurde von der Botschaft
erst einmal gar nicht gesucht. Allein dieser dramatische Vorfall
zeigt, wie kraftlos die Deutsche Vertretung ihre Aufgabe
wahrnimmt. Es zeigt auch, welchen Stellenwert die Deutsche
Vertretung gegenüber Thailändischen Behörden hat. Keinen.
Wert.
Die vielen
Gespräche mit Schweizern, Britten und Franzosen in
Südthailand über die Deutsche Botschaft und ihr (Nichts-)
Tun - nicht nur in diesem geschilderten Fall - wird nur mit
einem schelmisch Lächeln quittiert. Wir danken jedenfalls dem Auswärtigen Amt, für diese gute
Mannschaft und Besetzung - wohlwissend,
dass ein Großteil der Touristen eine Urlaubsreise antritt,
die keine "Ehrhaften Ziele", wie das
Sonnenbaden verfolgt. Beispiele über unserer Meinung nach
deutliche Verfehlungen des Botschaftspersonals gibt es
genügend.
Ihre
Redaktion