Es gibt viele Ausländer die in Thailand ein Konto führen. Immer mehr verbringen auch den Lebensabend in diesem relativ sicheren und schönen Land. Die Kolonie der Auslands-Pensionäre wird also nicht nur auf Mallorca größer. Doch seit Jahren verlang der thailändische Staat ein monatliche Überweisung von Geld und einen nicht erheblichen "Sparbetrag" für den Notfall. So wird versucht, im Krankheitsfall oder bei Todesfolge den Dauerurlauber "abzusichern". Auch viele Abenteurer, getreu dem Motto "Mein neues Leben" zieht es in das warme und im allgemeinen preiswertere Siam. Der zunehmende Anteil an Thailandfreunden macht es immer häufiger notwendig, das Vorort ein Kreditinstitut gesucht wird, dem man Geld - möglichst ohne größeres Risiko - anvertrauen kann. So gilt in Thailand dasselbe Prinzip wie in Westeuropa. Sicherheit ist Trumpf, es sei denn, man hat genug zum Spekulieren. Wer möchte schon gern im Ausland Geld verlieren. Gerade deshalb ist eine Kreditinstitut mit den notwendigen Kapitalrücklagen und einer entsprechenden Marktposition wichtig. Auch sollte nicht in jeder kleinen Bankfiliale eine Konto eröffnet werden. Eine größere Filiale oder eine wichtige Zweigstelle sollte es schon sein.
Thailändische Banken führen Devisenkonten. Wer hierauf einen größeren Geldbetrag anlegt, erhält im allgemeinen eine höhere Verzinsung. Diese ist zudem noch steuerfrei. Was für sonstige Sparkonten nicht gilt. Es handelt sich hierbei um festverzinsliche Geldanlagen über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 2 Jahre). Devisenkonten werden sei der Regierungszeit von Ministerpräsident Taksin genau beobachtet. Sollte es in Thailand zu Problemen mit Geldtransfers kommen, werden die Konten schnell durchleuchtet. Wer als Geschäftsmann investiert, sollte immer die Geldtransfers über die Konten laufen lassen. Nicht ist schlimmer, als einen Kauf mit Bargeld nicht exakt nachweisen zu können. So stolperten in Thailand schon viele Ausländer. Anfang 2000 erließ die Thailändische Nationalbank eine neues Gesetz gegen Geldwäsche. Betroffen sind hiervon auch die Ausländerkonten und Geldtransfers. So soll es den Touristen erschwert werden, ein Konto zu eröffnen, was sonst nur gegen Vorlage des Reisepasses möglich war. Die Banken wurden angewiesen nur noch bei den Ausländern Konten neu einzurichten, die über eine Arbeitserlaubnis verfügen oder als Investoren anerkannt sind. Hierbei wurden die Bank-Filialen angewiesen, sich entsprechende Papiere der Kontoeinrichter vorlegen zu lassen. Die Banken widersprachen der Nationalbank - weil man im Augenblick der niedrigen Zinsraten wohl nicht schlecht am Geld der Ausländer verdient. Das Kapitel "neues Bankgesetz" ist also noch nicht entgültig geklärt und ausländische Pensionäre, Investoren und Touristen verunsichert. In 2005 wurde die Gesetzgebung vereinheitlicht und eine Kontoeröffnung wird nur noch gegen Vorlage eines Reisepasses genehmigt. Wir nennen Ihnen hier drei große thailändischen Banken mit den Adressen der Headquarter auf Phuket, die in Südthailand ein dichtes Filialnetz unterhalten. Wenn Sie Geld in Thailand anlegen wollen, oder ein Konto eröffnen möchten, sollten Angebote via e-Mail auf englisch eingeholt werden. Gespräche mit der Bank vor Ort ist ein zusätzliches Muss. Es ist eben nicht schön, aus Schaden klug zu werden. Alle Banken bieten inzwischen auch die Online-Kontoführung an. Die Menüdarstellung ist bei den meisten noch in Thai. Geldautomaten für Bargeldabholungen gibt es in den Touristenzentren und Städten viele. Die Gebühren sind gemessen an unseren Tarifen (es gibt ja auch - fast- kostenfrei Konten) sehr gering. Von den Deutschen und Schweizer Banken ist lediglich die Deutsche Bank in Bangkok mit einer Investment-Abteilung vertreten.
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